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Pressemitteilung vom 13.05.2019

Maschinenbau-Praxis hautnah erleben

„Schüler- und Studierendenwerkstatt“ der Fakultät für Maschinebau wurde am 13. Mai 2019 eröffnet – sie soll Lernraum, Forschungslabor und Ideenschmiede zugleich sein

Bohren, Drehen, Fräsen, Kleben, Löten, Schleifen bis hin zum 3D-Druck – alles das ist seit dem 13. Mai 2019 an der Technischen Universität Chemnitz in der neuen Werkstatt für Schülerinnen und Schüler sowie für Studierende möglich. Zudem stehen in diesem Labor der Fakultät für Maschinenbau den Lehrenden zwei CAD-Arbeitsplätze und ein großes interaktives Display zur Verfügung, die mit den Laptops der Nutzerinnen und Nutzer der Werkstatt gekoppelt werden können. Finanziert wird die Werkstatt aus Mitteln der Fakultät für Maschinenbau und des Projektes TU4U.

Der Dekan der Fakultät für Maschinenbau, Prof. Dr. Thomas Lampke, misst der neuen Werkstatt eine hohe Bedeutung bei, um Theorie und Praxis im Studium noch besser zu verknüpfen und Schülerinnen und Schüler für Ingenieurwissenschaften zu begeistern: „Es ist bekannt, dass Begreifen auch vom Anfassen stark profitiert. Hierzu soll die neue Werkstatt einen wesentlichen Beitrag leisten und für Schülerinnen und Schüler sowie für unsere Studierenden eine Stätte der Inspiration, des Probierens und kreativen Umsetzens technischer Zusammenhänge in pfiffige Gebilde darstellen. Es ist unser Anliegen, die Begeisterung für Technik zu fördern und ihr dann Raum zu geben, um handwerkliche Fertigkeiten zu erwerben und angehende Ingenieurinnen und Ingenieure zu ermutigen, ihre Kenntnisse in Eigenregie in angewandtes Wissen zu überführen.“

Schülerinnen und Schüler aus der Chemnitzer Region können künftig in der Werkstatt z. B. innerhalb von Projekttagen und Praktika technische Objekte anfertigen. Dadurch erhalten sie schnell Einblicke in Fertigungsverfahren. Weiterhin können sie ihre Besondere Lernleistung (BeLL) – eine schulische Jahresarbeit – schreiben. „Die Schülerinnen und Schüler werden so erste Praxis- und Forschungserfahrungen sammeln und wissenschaftliche Fragestellungen mit akademischer Unterstützung gemeinsam bearbeiten. Damit wird die Kooperation zwischen Schulen und unserer Universität weiter ausgebaut“, freut sich Dr. Maria Worf, Leiterin des Projektes TU4U, in dessen Rahmen die Schülerwerkstatt inhaltlich und personell unterstützt wird.

Auch für das Studium an der TU Chemnitz bietet die Werkstatt viele Vorteile. „Unsere Studierenden werden ihr Wissen aus den Vorlesungen nun auch praktisch anwenden und beispielsweise die von ihnen in einer Lehrveranstaltung konstruierten Vorrichtungen anschließend selbst einmal bauen“, sagt Lampke. So könne der oft geforderte Praxisbezug des Studiums erhöht werden. Studentische Initiativen wie T.U.C. Racing und Fortis Saxonia werden die Werkstatt ebenfalls nutzen, um fehlende Komponenten für ihre Automobile ohne großen organisatorischen Aufwand zu fertigen. „Mit der neuen Werkstatt hat unsere Fakultät gemeinsam mit dem TU4U-Team sehr schnell auf den Bedarf der Studierenden reagiert, der sich aus der Befragung "TUCpanel" aus dem Jahr 2018 ergab“, so der Dekan.

Auch das Gründernetzwerk SAXEED der TU Chemnitz profitiert vom Angebot. In Workshops können kreative Köpfe in der Werkstatt ihre Ideen im Prototypenbau – etwa durch vorhandene 3D-Drucktechnik – umsetzen, um so den idealen Weg in eine geplante Selbstständigkeit einzuleiten.

Homepage der „Schüler- und Studierendenwerkstatt“ und Kontakt für Interessierte: https://www.tu-chemnitz.de/mb/studium/werkstatt/

Weitere Informationen erteilt Dr. Uwe Dombeck, Telefon 0371 531-36742, E-Mail uwe.dombeck@...

Hinweis für die Medien: Im Pressebildarchiv der TU Chemnitz finden Sie drei themenbezogene Fotos im Ordner „Studium“: https://www.tu-chemnitz.de/tu/pressestelle/rubrik.php?id=3

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