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Pressemitteilung vom 18.06.2018

Sachsen waren bei der 57. Mathematik-Olympiade erfolgreich

Sechs Preise für sächsische Schüler - Staffelstab der Bundesrunde geht von Würzburg nach Chemnitz, wo im Mai 2019 das nächste Finale stattfindet - Fakultät für Mathematik ist Mitveranstalter

Zwölf Schülerinnen und Schüler haben bei der Bundesrunde der 57. Mathematik-Olympiade in Würzburg eine Goldmedaille gewonnen, darunter zwei Schüler aus Sachsen: Johann Kretzschmar (Dresden) und Tobias Messer (Dresden). Die Preisträger setzten sich gegen insgesamt rund 200.000 Nachwuchsmathematiker aus ganz Deutschland durch, wie das bundesweite Talentförderzentrum Bildung & Begabung in Bonn mitteilte. Die Sieger der Bundesrunde qualifizierten sich für den Auswahlwettbewerb zur Internationalen Mathematik-Olympiade (IMO) 2019 in Großbritannien.

197 Mathe-Asse hatten sich für die Bundesrunde der Mathematik-Olympiade in Würzburg qualifiziert. Nach Jahrgangsstufen getrennt schrieben sie am Institut für Mathematik der Julius-Maximilians-Universität Würzburg zwei viereinhalbstündige Klausuren mit anspruchsvollen Beweisaufgaben aus den Bereichen Geometrie, Algebra, Ungleichungen, Zahlentheorie und Kombinatorik. Die Sieger der Bundesrunde wurden am 16. Juni 2018 von der Staatsekretärin im Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus, Carolina Trautner, ausgezeichnet. Zudem wurden 28 zweite und 38 dritte Preise vergeben. Das Team aus Sachsen erhielt neben den zwei ersten Preisen auch jeweils zwei zweite und dritte Preise sowie drei Anerkennungsurkunden. Damit erreichte es unter den 16 Bundesländern und den deutschen Auslandsschulen wieder einen Spitzenplatz und reihte sich nach Bayern und Hessen und vor Niedersachsen ein. Aus Chemnitz trugen Samuel Borodi (Klasse 12) mit einem dritten Preis und Richard Knäbchen (Klasse 11, beide Johannes-Kepler-Gymnasium Chemnitz) mit einer Anerkennung zum erfolgreichen Abschneiden bei.

Die Mathematik-Olympiade in Würzburg wurde übrigens auch von Koordinatoren und Korrektoren der Fakultät für Mathematik der Technischen Universität Chemnitz unterstützt: Dr. Frank Göring und die Studentin Laura Lippert hatten hier alle Hände voll zu tun.

Die nächste Bundesrunde der Mathematik-Olympiade (BMO) findet vom 12. bis 15. Mai 2019 in Chemnitz unter der Schirmherrschaft des sächsischen Ministerpräsidenten statt. Deshalb übergaben auf der Abschlussveranstaltung in Würzburg Dr. Norman Bitterlich, Koordinator im Organisationsteam der BMO 2019, und Prof. Dr. Daniel Potts, Prodekan der Fakultät für Mathematik der TU Chemnitz, symbolisch das Logo der Chemnitzer Bundesrunde 2019 an den Vorsitzenden des Mathematik-Olympiaden-Vereins, Prof. Dr. Jürgen Prestin. Weitere Informationen zur Bundesrunde der Mathematik-Olympiade 2019 in Chemnitz: www.mo2019.de

Stichwort: Mathematik-Olympiade

Die Mathematik-Olympiade ist ein Leistungswettbewerb. Unter Klausurbedingungen müssen die Teilnehmer logisches Denken, Kombinationsfähigkeit und den kreativen Umgang mit mathematischen Methoden unter Beweis stellen. Nur wer auf Schul-, Regional- und Länderebene überzeugt, kann den Sprung in die Bundesrunde schaffen. Weitere Informationen zur Mathematik-Olympiade in Deutschland: www.mathematik-olympiaden.de
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