Springe zum Hauptinhalt
Pressestelle und Crossmedia-Redaktion
Pressemitteilungen
Pressestelle und Crossmedia-Redaktion 

Pressemitteilung vom 21.06.2017

Die künftigen Führungskräfte in der digitalen Wirtschaft

Mit dem neuen Master-Studiengang "Digitale Arbeit" reagiert die TU Chemnitz auf tiefgreifende Veränderungen in der Wirtschaft

Die Digitalisierung der Wirtschaft und Arbeitswelt ist ein Prozess, der die Grundlagen moderner wissensbasierter Erwerbssysteme und betrieblicher Leistungsorganisationen nachhaltig verändert hat und weiterhin verändern wird. Vor diesem Hintergrund bietet die Fakultät für Human- und Sozialwissenschaften der Technischen Universität Chemnitz ab Wintersemester 2017/18 den viersemestrigen Masterstudiengang „Digitale Arbeit“ an. Darunter verstehen Soziologen Erwerbstätigkeiten, deren Arbeitsprozesse am, mit, im und durch das Internet stattfinden (z.B. Industrie 4.0, Cloudworking und Online-Handel). Ziel des Chemnitzer Studiums ist es, Fach- und Führungskräfte für den Bereich digitaler bzw. internetbasierter Tätigkeitsfelder in privatwirtschaftlichen Produktions- und Dienstleistungssektoren, in Verbänden und staatlichen Organen auszubilden. Die Absolventinnen und Absolventen werden in die Lage versetzt, Arbeitsprozesse, die zentral über Online-Medien realisiert werden oder von digital vernetzter Technik geprägt sind, zu planen, zu begleiten und zu analysieren.

Der neue zulassungsfreie Studiengang richtet sich in erster Linie an Absolventinnen und Absolventen eines sozialwissenschaftlichen, berufsqualifizierenden Hochschulstudiengangs mit Vorkenntnissen in Arbeits-, Technik-, Medien-, Organisations- oder Wirtschaftssoziologie. Darüber hinaus sind Absolventinnen und Absolventen der Wirtschaftswissenschaften, Medienwissenschaften, der Arbeitswissenschaften und ähnlicher Fächer bei entsprechendem Vorwissen angesprochen.

Neben einer fundierten arbeits-, organisations- und techniksoziologischen Theorieausbildung umfasst das Studium auch die Vermittlung qualitativer und quantitativer Methodenkenntnisse der Arbeits- und Internet-Forschung. Theoretische und methodische Grundlagen werden zum einen durch ein dreisemestriges Lehrforschungsprojekt ergänzt, in dem die Studierenden aktuelle gesellschaftliche und wissenschaftliche Fragestellungen in einem relevanten Praxisfeld bearbeiten. Zum anderen können die Studierenden im Sinne einer interdisziplinären Orientierung aus einem Angebot von Lehrveranstaltungen aus den Wirtschaftswissenschaften, der Psychologie, der Medienwissenschaften, der Informatik und des Maschinenbaus wählen. Das Studium wird mit einer Master-Arbeit abgeschlossen, die in der Regel ein ausgewähltes Problem digitaler Arbeit empirisch untersucht.

Neben Universitäten und öffentlichen Forschungseinrichtungen werden die Absolventinnen und Absolventen für Fach- und Führungsfunktionen in modernen, technologiebasierten Wirtschaftsunternehmen, dort vor allem in den Bereichen Marketing, Kommunikation, Betriebsdaten, Strategie, Personal und Organisationsentwicklung, qualifiziert. Darüber hinaus ist der Berufseinstieg in Referenten- und Führungsfunktionen in Politik, Verbänden, Non-Profit- und Non-Governmental-Organisationen, aber Z. B. auch in Führungspositionen in der Kreativwirtschaft möglich.

Weitere Informationen zum Studiengang „Digitale Arbeit“: https://www.tu-chemnitz.de/hsw/soziologie/Digitale_Arbeit/index.php
Kontakt: Zentrale Studienberatung der TU Chemnitz, Straße der Nationen 62, Zimmer 46, 09111 Chemnitz, Telefon 0371 531-55555, E-Mail studienberatung@...
  • Werbedisplay zur Online-Befragung

    TUCpanel 2026 ist gestartet!

    Vom 27. April bis zum 8. Mai 2026 haben Studierende der TU Chemnitz die Möglichkeit, ihre Studienbedingungen im Rahmen einer universitätsweiten Online-Befragung aktiv mitzugestalten …

  • BildbeschDrei Mädchen stehen in einer Reihe vor einem Experiment

    Technik erleben: Girls’Day 2026 an der TU Chemnitz

    Großes Interesse an MINT-Angeboten – Schülerinnen sammelten beim diesjährigen Girls´Day praxisnahe Erfahrungen in Technik und Wissenschaft …

  • Porträt einer Frau

    Im Fokus: Bedroh­liche Veränderungen der politischen Kultur

    Prof. Dr. Susanne Rippl vom Arbeitsbereich Politische Soziologie der TU Chemnitz ist Co-Autorin eines Buches, das aufzeigt, wie rechte Narrative die Demokratie unterwandern …

  • Porträt eines Mannes

    Schichtungen im Moment des Hörens

    Konzertsymposium „Schichtungen: Chemnitz, Berlin, Wien. In memoriam Peter Ablinger“ bringt vom 21. bis zum 22. Mai 2026 internationale Komponisten und Interpreten, Installationen, Konzeptkunst und wissenschaftliche Perspektiven an die TU Chemnitz und in die Kunstsammlungen Chemnitz …