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Pressemitteilung vom 30.03.2016

Eine gebaute Lebensform zwischen Vergangenheit und Zukunft

Kooperationsveranstaltung der TU Chemnitz und des Staatlichen Museums für Archäologie Chemnitz lädt zur Städtereise aus wissenschaftlicher Sicht ein – Auftakt am 6. April 2016

Aktuell lebt weltweit über die Hälfte der Menschen in Städten, in Deutschland sind es sogar rund 75 Prozent der Bevölkerung – Tendenz steigend. Als komplexe räumliche, wirtschaftliche und soziale Gebilde mit eigener Verwaltung und Regierung bestimmen Städte unseren Tagesablauf, unser soziales Miteinander, unser Denken und Handeln sowie unsere Wahrnehmung. So sind Städte nicht nur ein bloßer Lebensraum, sondern eine „gebaute Lebensform“, wie es im Titel der Ringvorlesung lautet, die im Sommersemester 2016 stattfinden wird und von den Instituten für Anglistik/Amerikanistik und für Europäische Geschichte der Technischen Universität Chemnitz sowie dem Staatlichen Museum für Archäologie Chemnitz (smac) veranstaltet wird.

Vom 6. April bis 13. Juli 2016 wird immer mittwochs um 19 Uhr im Vortragssaal des smac am Stefan-Heym-Platz 1 unter dem Titel „Die Stadt: Eine gebaute Lebensform zwischen Vergangenheit und Zukunft“ den Fragen nachgegangen, wie die Stadt zu dem wurde, was sie heute ist, wie sie morgen aussehen wird und wer darüber bestimmt. Die Breite der Vorträge zeigt, dass die Forschung zum Thema „Stadt“ verschiedene Disziplinen verbindet: von der Mediävistik, über Ältere und Neuere Geschichte, die modernen Philologien wie Anglistik, Germanistik und Romanistik, bis hin zur Didaktik. Auch außeruniversitäre Referenten vom Landesamt für Denkmalpflege Sachsen, vom Landesamt für Archäologie Sachsen und der Raumplanung Weimar bereichern die Veranstaltung mit ihren Gastvorträgen.

Die Forschungshintergründe der Vortragenden sind äußerst unterschiedlich, so decken auch die Themen ein sowohl räumlich als auch zeitlich breites Feld ab. Von den antiken Metropolen Athen und Rom, über die mittelalterlichen Städte, das frühneuzeitliche London und den großstädtischen Raum der indischen Metropole Bombay, bis hin zu den heutigen Städten Chemnitz, Torgau und Greifswald umfasst das Interesse Fern und Nah, ebenso wie Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Weitere Informationen erteilen Prof. Dr. Martin Clauss, Institut für Europäische Geschichte, E-Mail martin.clauss@..., Prof. Dr. Cecile Sandten, Institut für Anglistik/Amerikanistik, E-Mail cecile.sandten@..., und Dr. Sabine Wolfram, Staatliches Museum für Archäologie Chemnitz, E-Mail Sabine.Wolfram@....
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