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Pressemitteilung vom 15.12.2015

Erneut gute Noten für das Studium in Chemnitz

Studienqualitätsmonitor 2015: Studierende loben Lehrqualität, technische Ausstattung, Service und Rahmenbedingungen an der Technischen Universität Chemnitz

Im Studienqualitätsmonitor 2015, den das Deutsche Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung zusammen mit der Arbeitsgruppe Hochschulforschung der Universität Konstanz erhoben hat, beurteilten 4.923 Studierende aus ganz Deutschland die Studienqualität ihrer Hochschulen. An der Befragung beteiligt hatten sich 974 Chemnitzer Studierende, deutlich mehr als im Vorjahr. "Die TU Chemnitz hat in sehr vielen Fragen zur Qualität des Studiums sehr gut abgeschnitten", freut sich Prof. Dr. Christoph Fasbender, Prorektor für Lehre, Studium und Weiterbildung der TU Chemnitz.

Mehr als 72 Prozent der Chemnitzer Studierenden loben das Engagement der Lehrenden bei der Stoffvermittlung. 77 Prozent sind mit der Verfügbarkeit von EDV-Arbeitsplätzen sehr zufrieden. 84 Prozent bzw. 81 Prozent der Studierenden loben die Öffnungszeiten der Computerpools bzw. der Universitätsbibliothek. 87 Prozent der Befragten vergeben Höchstnoten für den Zugang zum W-LAN, der ein räumlich unabhängiges Arbeiten mit dem eigenen PC ermöglicht. Sehr gute Einschätzungen erhielt die TU Chemnitz von ihren Studierenden auch für die technische Ausstattung ihrer Veranstaltungsräume und Labore. Lehrveranstaltungen sind selten überfüllt, Laborplätze sind meistens ausreichend vorhanden. Gut gefördert werden die Chemnitzer Studierenden bei der Erlangung fachlicher Kenntnisse sowie von Teamfähigkeit und Selbstständigkeit. Häufig gelobt wird auch die Verständlichkeit der Studien- und Prüfungsordnungen.

„Die Befragungsergebnisse unterstreichen, dass für 91 Prozent unserer Studierenden der Praxisbezug der Lehre sehr wichtig ist“, sagt Fasbender. In diesem Zusammenhang stehe auch der Forschungsbezug der Lehrveranstaltungen und die Förderung des selbstständigen Forschens während des Studiums, wo die TU Chemnitz bereits in vielen Studiengängen gut aufgestellt sei. In einigen Bereichen sieht Fasbender jedoch weiterhin Handlungsbedarf - beispielsweise im E-Learning und bei der Verfügbarkeit von Räumen für eigenständiges Lernen. „Wir reagieren aber auch auf solche Rückkopplungen unserer Studierenden und streben Verbesserungen an – zum Beispiel bei der Schaffung gemeinsamer Lernräume“, sagt der Prorektor.

Gute Noten erhalten die Rahmenbedingungen des Chemnitzer Studiums: 76 Prozent der Studierenden loben die Angebote des Hochschulsports. Mit den Mensen und Cafeterien des Studentenwerkes Chemnitz-Zwickau bzw. den kulturellen Angeboten rund um die Universität sind 71 bzw. 67 Prozent der Befragten zufrieden. Besonders positiv wird von 88 Prozent der Studierenden die Wohnsituation beurteilt. Auch mit den Angeboten zum Studieneinstieg wie Brückenkurse und Tutorenprogramme im Rahmen des Projektes TU4U, mit Mentoren-Programmen während des Studiums, mit Beratungsleistungen verschiedener Einrichtungen der TU und mit der Erreichbarkeit der Lehrenden in Sprechstunden sind die Chemnitzer Studierenden überwiegend zufrieden. Die Befragung zeigte auch, dass jeder zweite Chemnitzer Studierende vor dem Studium studienvorbereitende Angebote genutzt hat und diese als sehr nützlich beurteilt. Ein hoher Nutzwert wurde auch den Informationsveranstaltungen der Universität zu Studienfragen an den Schulen bescheinigt.

Schülern und Studieninteressenten, die sich von der hohen Studienqualität der TU Chemnitz überzeugen möchten, empfiehlt Fasbender die facettenreichen Veranstaltungsangebote der Universität zu nutzen. Ein Überblick findet sich im Internet unter https://www.tu-chemnitz.de/schuelerportal. Die nächste Gelegenheit zum Kennenlernen der TU bietet der Tag der offenen Tür am 14. Januar 2016.
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