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Pressemitteilung vom 30.06.2015

Doping: Raubbau oder Wundertüte?

Prof. Dr. Perikles Simon von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz referiert am 1. Juli 2015 an der TU Chemnitz zu einem Alltagsproblem in der Gesellschaft

Selbstoptimierung im Sinne der perfektionierten Ausschöpfung des eigenen Potentials und hiermit die optimierte Anpassung der eigenen Fähigkeiten und des Erscheinungsbildes an gesellschaftliche Erwartungswerte haben die Entwicklung der Menschheit seit jeher begleitet. Medikamente werden zu diesem Zweck ohne medizinische Notwendigkeit nicht nur im Hochleistungssport eingesetzt. Neben der Steigerung der physischen Leistungsfähigkeit und der Verbesserung des körperlichen Erscheinungsbilds, steht mittlerweile auch für manchen "Normalbürger" die Optimierung der geistigen Leistungsfähigkeit und der Arbeitsfähigkeit über Pharmaka auf der Tagesordnung.

Prof. Dr. Perikles Simon, Leiter der Abteilung für Sportmedizin an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, hält am 1. Juli 2015 an der TU Chemnitz einen öffentlichen Vortrag zum Thema „Doping: Raubbau oder Wundertüte?“. Er geht dabei den Fragen nach, wie häufig dieses Phänomen im Sport aber auch losgelöst vom Sport in unserer Gesellschaft vorkommt, von welchen erwünschten positiven Effekten man plausibel ausgehen kann und welche negativen Kurz- und Langzeitwirkungen man beim Dopen zu befürchten hat. Ziel ist es hierdurch zu einer Risikobewertung zu gelangen und die Konsequenzen dieser Risikobewertung für Individuum und Gesellschaft zunächst einmal losgelöst von moralischen Aspekten zu diskutieren.

Der öffentliche Vortrag beginnt um 19 Uhr im Raum N 012 des Hörsaalgebäudes der TU Chemnitz an der Reichenhainer Straße 90. Der Eintritt ist frei. Er ist eingebettet in eine Vortragsreihe der Fakultät für Human- und Sozialwissenschaften, in der Alltagsprobleme aus wissenschaftlich methodischer Sicht thematisiert werden. Absolventen und Ehemalige der Institute der Fakultät, die an diesem Vortrag teilnehmen, können den Abend im Restaurant „Miramar“ beim Alumni-Stammtisch gemeinsam ausklingen lassen.

Weitere Informationen erteilt Dr. Julia Augustijn, Telefon 0371 531-36957, E-Mail julia.augustijn@...
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