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Pressemitteilung vom 19.01.2015

Literarische Rezeption des Kriegsendes in Sachsen

Ringvorlesung „Sachsen, Europa und der Zweite Weltkrieg“: Am 21. Januar 2015 spricht Literaturwissenschaftlerin Prof. Dr. Elke Mehnert

Prof. Dr. Elke Mehnert (Chemnitz, Pilsen) setzt sich im Rahmen der Ringvorlesung „Sachsen, Europa und der Zweite Weltkrieg” mit der literarischen Rezeption des Kriegsendes 1945 in Sachsen auseinander. Die öffentliche Vorlesung beginnt am Mittwoch, dem 21. Januar 2015, um 19 Uhr im Raum N 112 im Hörsaalgebäude der TU Chemnitz, Reichenhainer Straße 90. Der Eintritt ist frei.

Zweifelsohne kommt hier dem vom Chemnitzer Schriftsteller Stefan Heym (1913 - 2001) 1984 erstmals veröffentlichten Roman „Schwarzenberg”, der die fiktive Geschichte der „Freien Republik Schwarzenberg” thematisiert, eine ganz besondere Bedeutung zu. Er weist weit über regionale Zusammenhänge hinaus und durfte in der DDR erst 1990 erscheinen. Eine vergleichbare Beachtung erfuhr der bereits 1969 in den USA erschienene Roman „Schlachthof 5 oder Der Kinderkreuzzug” des US-Schriftstellers Kurt Vonnegut (1922 - 2007), der seine Erlebnisse in deutscher Kriegsgefangenschaft im Frühjahr 1945, unter anderem den verheerenden Luftangriff auf Dresden in der Nacht vom 13. zum 14. Februar, in fiktionaler Form verarbeitete.

Elke Mehnert (geboren 1940) studierte ab 1959 Germanistik, Slawistik und Pädagogik in Leipzig und wurde dort 1970 mit einer Untersuchung „Zur Problematik des Verhältnisses von Erziehung und Autorität in der Erwachsenenbildung” promoviert. 1980 habilitierte sie sich an der Pädagogischen Hochschule Potsdam mit einer Arbeit über Anna Seghers. Ab 1987 lehrte sie an der Pädagogischen Hochschule Zwickau sowie − nach der Fusion dieser Einrichtung mit der TU Chemnitz − bis zu ihrer Entpflichtung 2005 als Inhaberin der Professur für Deutschsprachige Literatur des 20. Jahrhunderts an der TU Chemnitz. Seit 2005 ist Elke Mehnert als Professorin für Deutschsprachige Literatur an der Westböhmischen Universität Pilsen tätig.

Weitere Informationen erteilt Dr. Hendrik Thoß, Telefon 0371 531-32615, E-Mail hendrik.thoss@....
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