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Pressemitteilung vom 07.01.2015

„arbeiten. sprechen. spielen. feiern.“

Wanderausstellung des Zentrums für Lehrerbildung der TU Chemnitz ermöglicht vom 15. Januar bis 24. Februar 2015 Einblicke in die Praxis der Reformpädagogik im 20. Jahrhundert

Historische Schulfotos stellen für Erziehungswissenschaftler und Bildungsforscher eine unverzichtbare Quelle dar, da sie einen einzigartigen Blick hinter die Türen von Klassenzimmern ermöglichen. Am Zentrum für Lehrerbildung der Technischen Universität Chemnitz wurde eine Sammlung von rund 3.000 Fotos zur Unterrichtspraxis von niedersächsischen Volks- und Reformschulen aus der Zeit von 1920 bis 1960 gemeinsam mit dem Archiv der Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung in Berlin erschlossen und untersucht. Zudem dient dieser Fotobestand der Grundschullehrerausbildung an der TU Chemnitz hinsichtlich erziehungswissenschaftlicher Forschungsmethoden. „Studenten können so einen kritischen Blick auf die Praxis der Reformpädagogik im 20. Jahrhundert werfen, aber auch bisher unbekannte reformpädagogische Methoden kennenlernen, die sie in ihren künftigen Unterricht integrieren können“, sagt der Projektinitiator Prof. Dr. Bernd Dühlmeier, Inhaber der Professur Schulpädagogik der Primarstufe.

Parallel dazu wurde eine Ausstellung mit dem Titel „arbeiten. sprechen. spielen. feiern.“ konzipiert, die bereits Ende 2014 am Zentrum für Lehrerbildung gezeigt wurde. Vom 15. Januar bis 24. Februar 2015 werden die großformatigen Aufnahmen im Bereich Kultur & Länder der Chemnitzer Stadtbibliothek im Kulturhaus DAStietz, Moritzstraße 20, gezeigt. Die Wahl dieses Ortes kam durch die enge Kooperation der Universitätsbibliothek und der Stadtbibliothek zu Stande. Die Ausstellung richtet sich hier insbesondere an aktive Lehrer, an Wissenschaftler in den Bereichen Historische Bildungsforschung, Erziehungswissenschaft und Schulpädagogik sowie an Vertreter von Berufen der pädagogischen Praxis sowie an die interessierte Öffentlichkeit. Zur Chemnitzer Museumsnacht am 9. Mai wandert die Ausstellung weiter ins Ebersdorfer Schulmuseum. „Zudem interessieren sich deutschlandweit Einrichtungen für unsere Exposition und möchten sie gern in ihren Häusern zeigen“, freut sich der Ersteller der Ausstellung und Projektleiter Lars Förster.

Weitere Informationen zur Ausstellung und zum Fotoprojekt erteilt Lars Förster, Telefon 0371 531- 35286, E-Mail lars.foerster@.... Hier können Medienvertreter auch themenbezogene Fotos anfordern.


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