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Pressemitteilung vom 12.05.2014

Die Friedensbemühungen der Kriegsparteien

Ringvorlesung "Sachsen, Europa und der Erste Weltkrieg": Prof. Dr. Hans Fenske spricht am 14. Mai 2014

Am Mittwoch, dem 14. Mai 2014, setzt sich der Freiburger Historiker Prof. Dr. Hans Fenske im Rahmen der Ringvorlesung "Sachsen und Europa und der Erste Weltkrieg" an der TU Chemnitz mit den Friedensbemühungen der Kriegsparteien während des Weltkrieges auseinander.

Insbesondere von deutscher Seite gingen seit 1916 immer wieder Impulse für eine gewaltfreie Lösung des Konflikts auf der Basis eines Verständigungsfriedens aus, bei denen - neben Persönlichkeiten wie dem Reichskanzler Theobald von Bethmann Hollweg - auch nichtstaatliche Akteure wie die Deutsche Friedensgesellschaft oder der Bund Neues Vaterland eigene Initiativen präsentierten. Zudem entwickelte Österreich ab Anfang 1917, nachdem das deutsche Angebot von Dezember 1916 von den Ententemächten abgelehnt worden war und sich die eigene militärische Leistungsfähigkeit bedenklich verschlechtert hatte, eigene Konzepte für einen Separatfrieden.

Prof. Dr. Hans Fenske, Jahrgang 1936, studierte von 1957 bis 1963 Geschichte, Politikwissenschaften und Geografie. Nach Promotion (1965) und Habilitation (1971) hatte er von 1977 bis 2001 den Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte der Universität Freiburg inne. 2013 erschien von ihm das Buch "Der Anfang vom Ende des alten Europa. Die alliierte Verweigerung von Friedensgesprächen 1914-1919".

Die öffentliche Vorlesung beginnt am 14. Mai 2014 um 19 Uhr im Raum NK 003 im Hörsaalgebäude der TU Chemnitz, Reichenhainer Straße 90. Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen erteilt Dr. Hendrik Thoß, Telefon 0371 531-32615, E-Mail hendrik.thoss@....

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