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Pressemitteilung vom 14.04.2014

Die Rolle der Intellektuellen beim Kriegsausbruch 1914

Ringvorlesung "Sachsen, Europa und der Erste Weltkrieg": Am 16. April 2014 spricht Prof. Dr. Peter Hoeres von der Universität Würzburg zum Thema "1914 und die Intellektuellen"

Im zweiten Vortrag der Ringvorlesung "Sachsen, Europa und der Erste Weltkrieg" setzt sich Prof. Dr. Peter Hoeres am Mittwoch, dem 16. April 2014, mit der Rolle der Intellektuellen beim Kriegsausbruch 1914 auseinander. Er zeigt auf, dass das Agieren auch der Mehrheit der Intellektuellen Europas von dem Bestreben geprägt war, sich in einer Zeit, in der das eigene Vaterland bedroht schien, öffentlichkeitswirksam mit ihm zu solidarisieren und dabei zugleich die rein defensive Rolle der eigenen Nation als Verteidigerin von "Kultur" bzw. "Zivilisation" zu betonen. Die öffentliche Vorlesung beginnt um 19 Uhr im Raum NK 003 im Hörsaalgebäude, Reichenhainer Straße 90. Der Eintritt ist frei.

Prof. Hoeres lehrt Neueste Geschichte an der Universität Würzburg. Er studierte Geschichte, Philosophie und Politikwissenschaft in Frankfurt am Main und Münster; 2002 wurde er an der Universität Münster zu einem geschichtswissenschaftlichen Thema promoviert. Auf die Habilitation 2011 folgten die Vertretung der Professur für Fachjournalistik Geschichte an der Universität Gießen und die Vertretung der Professur für Neueste Geschichte an der Universität Mainz bevor er im Oktober 2013 dem Ruf auf den Lehrstuhl für Neueste Geschichte II der Universität Würzburg folgte. Prof. Hoeres ist Mitglied im Ausschuss des Verbands der Historiker und Historikerinnen Deutschlands (VHD). Seine Forschungsschwerpunkte sind Mediengeschichte, Internationale Geschichte und Kulturgeschichte sowie Wissenschafts- und Ideengeschichte.

Die weiteren Termine der Ringvorlesung: http://www.tu-chemnitz.de/uk/pressestelle/aktuell/1/5693

Weitere Informationen erteilt Dr. Hendrik Thoß, Telefon 0371 531-32615, E-Mail hendrik.thoss@....

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