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Pressemitteilung vom 06.12.2011

Von gebündeltem Licht und völliger Leere

Das Jubiläumsjahr der TU Chemnitz geht auf die Zielgerade: Im Dezember 2011 lädt das Institut für Physik zu öffentlichen Vorträgen ein, die auch für Laien verständlich sind

Am 10. und am 17. Dezember 2011 lädt das Institut für Physik im Rahmen des 175-jährigen Uni-Jubiläums jeweils um 10 Uhr zu öffentlichen Vorträgen ein. Diese finden im Hörsaalgebäude der TU Chemnitz an der Reichenhainer Straße 90, Raum N013, statt.

Prof. Dr. Günter Huber vom Institut für Laserphysik der Universität Hamburg spricht am Samstag, den 10. Dezember 2011, zum Thema "Laser - Geschichte, Anwendungen und Ausblick". Als Albert Einstein 1916 in seinen Überlegungen "zur Quantentheorie der Strahlung" erstmals die stimulierte Emission von Strahlung postulierte, war noch nicht abzusehen, welche Revolution dieses heute im Laser angewendete Prinzip bewirken würde. Zum Einsatz kommen Laser heute zur schnellen Informationsübertragung über Hunderte von Kilometern in Glasfasern, in DVD- und CD-Spielern, für die Materialbearbeitung, in der Mess- und Medizintechnik. Auch viele moderne Forschungsmethoden wären ohne Laser nicht mehr denkbar. Aber wie funktionieren Laser? Welche Forschungsergebnisse haben zu den heutigen Anwendungen geführt? Was ist Stand der Technik und wie werden Laser in der täglichen Forschung eingesetzt? In seinem Vortrag gibt Prof. Huber einen Abriss über Laser, ihre Geschichte und heutige Anwendungen. Im Anschluss an den Vortrag stellt Prof. Dr. Rudolf Bratschitsch, Inhaber der Professur Dynamik nanoskopischer und mesoskopischer Strukturen an der TU Chemnitz, vor, welche Forschungsfragen mit ultrakurzen Laserimpulsen am Institut für Physik der Chemnitzer Universität untersucht werden.

Am Samstag, den 17. Dezember 2011, geht dann Prof. Dr. Frank Richter, Inhaber der Professur Physik fester Körper der TU Chemnitz der Frage nach "Das Vakuum - wozu ist das Nichts nütze?". Wenn die Luft aus einem Behälter mehr oder weniger vollständig herausgepumpt ist, spricht man davon, dass sich in diesem Behälter ein Vakuum befindet. Technisch gelang das erstmals im 17. Jahrhundert. Mittlerweile ist das Vakuum ein unverzichtbares Instrument, ohne das viele alltägliche Dinge wie Fernsehbildröhren oder Glühlampen nicht funktionieren. Die größten Vakuumanlagen stellen Teilchenbeschleuniger dar, wie sie zum Beispiel bei CERN in Genf stehen, aber auch Versuchsanlagen zur Kernfusion oder Weltraumsimulationsanlagen. Auch in den Labors des Instituts für Physik der TU Chemnitz ist das Vakuum ein wichtiges Hilfsmittel für die Forschung. Einige dieser Vakuumanwendungen stellt Prof. Richter im Vortrag vor. Abschließend geht er darauf ein, dass das Vakuum für die moderne Physik doch mehr ist als nur der leere Raum.

Ebenfalls schon vormerken können sich alle Physik-Begeisterten die Weihnachtsvorlesung von Dr. Hans-Gottfried Hempel und Dr. Wolfgang-Hartmut Lißner. Am 21. Dezember laden sie um 15 Uhr und um 17 Uhr jeweils im Raum N012 des Hörsaalgebäudes ein zum Thema "Alles muss raus - Experimente, die uns schon immer gefallen haben".

Weitere Informationen erteilt Dr. Steffen Seeger, Telefon 0371 531-33279, E-Mail seeger@....

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