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Pressemitteilung vom 26.10.2009

Ist Chemnitz wirklich eine Stadt der Moderne?

Ist Chemnitz wirklich eine Stadt der Moderne?
Dr. Jens Kassner beschäftigt sich in seinem Vortrag "Die Stadt der Moderne" am 28. Oktober 2009 an der TU Chemnitz mit der Frage, was eine moderne Stadt ausmacht und inwieweit der Slogan auf Chemnitz zutrifft

"Stadt der Moderne" - seit 2007 wird dieser Slogan offiziell von der Stadt Chemnitz verwendet. Ob er zutrifft, darüber sind viele geteilter Meinung. Fakt ist: Seit der Wende hat sich in Chemnitz eine Menge getan, die Innenstadt wurde neu gestaltet und zahlreiche architektonischen Bauwerke sind errichtet worden. Unübersehbar sind die Einflüsse der industriellen, aber auch der kulturellen Moderne. Dr. Jens Kassner, diplomierter Politikwissenschaftler, Autor und Kunsthistoriker, wird in seinem Vortrag "Die Stadt der Moderne" am 28. Oktober 2009 die wichtigsten Definitionen des Moderne-Begriffs untersuchen und erklären, inwiefern diese auf die historische Entwicklung von Chemnitz zutreffen. Dabei werden viele Beispiele aus der Architektur, der Wirtschaft, der Technologie sowie dem öffentlichen Leben eine Rolle spielen. Anschließend soll diskutiert werden, wie modern Chemnitz in der Gegenwart wirklich ist und welche Impulse nötig werden, damit der Slogan nicht nur als Metapher wahrgenommen wird.

Dr. Jens Kassner, der von 1988 bis 2006 in Chemnitz gelebt hat, beschäftigte sich intensiv mit der Stadtgeschichte, besonders der Architekturgeschichte von Chemnitz und veröffentlichte bereits mehrere Bücher zum Thema Architektur in Chemnitz. Auch heute ist er noch für das Netzwerk für Kultur- und Jugendarbeit Chemnitz tätig. Den Slogan "Stadt der Moderne" hat Kassner selbst mit geprägt und bereits Vorträge zu der Thematik gehalten, noch bevor der Slogan offiziell verwendet wurde. Der Vortrag "Die Stadt der Moderne" von Dr. Jens Kassner findet innerhalb des wissenschaftlichen Kolloquiums des Instituts für Soziologie am 28. Oktober 2009 um 17.15 Uhr im Hörsaalgebäude, Reichenhainer Straße 90, Raum N111, statt.


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