Springe zum Hauptinhalt
Pressestelle und Crossmedia-Redaktion
Pressemitteilungen
Pressestelle und Crossmedia-Redaktion 

Pressemitteilung vom 22.12.2008

Wenn Erwachsene nicht still sitzen können

Wenn Erwachsene nicht still sitzen können
Das "Integrative Zentrum zur Förderung hyperkinetischer Kinder" bietet Hilfe für ADHS-betroffene Erwachsene - Anmeldung zur Informationsveranstaltung am 14. Januar 2009 ist ab sofort möglich

Wer vom Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätssyndrom (ADHS) spricht, denkt oft an Kinder. Doch ADHS wächst sich nicht aus, sondern auch Erwachsene sind davon betroffen. Gemeinsam mit der TU Chemnitz hat das "Integrative Zentrum zur Förderung hyperkinetischer Kinder" (IZH) ein Training für Erwachsene entwickelt, das im Frühjahr 2009 in eine neue Runde geht. Dieses Training vermittelt Kompetenzen, die den Betroffenen bei der Bewältigung des ADHS im Alltag helfen. Schwerpunkte bilden dabei beispielsweise das Zeitmanagement und der Umgang mit Stress sowie der Austausch mit anderen Betroffenen. Die Gruppe mit maximal zwölf Teilnehmern wird von erfahrenen Therapeuten geleitet, die seit vielen Jahren in der Begleitung von betroffenen Kindern und deren Familien tätig sind. Geplant sind monatlich stattfindende Trainingsstunden über einen Zeitraum von zehn Monaten.

Zur Vorbereitung des ADHS-Erwachsenen-Trainings findet am 14. Januar 2009 von 19 bis 20 Uhr im IZH Chemnitz, Ebertstraße 10, eine unverbindliche und kostenlose Informationsveranstaltung für alle Interessierten statt. Um Anmeldung wird gebeten.

Stichwort: Integratives Zentrum zur Förderung hyperkinetischer Kinder

Seit elf Jahren betreut das "Integrative Zentrum zur Förderung hyperkinetischer Kinder" (IZH) unter Leitung von Prof. Dr. Otmar Kabat vel Job in Chemnitz Menschen mit ADHS. Das IZH ist eine Praxiseinrichtung der Jugendhilfe und arbeitet mit 25 Jugendämtern in Sachsen sowie Sachsen-Anhalt zusammen. Mit der Technischen Universität Chemnitz besteht von Beginn an eine Kooperationsvereinbarung, die 2008 um weitere fünf Jahre verlängert wurde. Das IZH erforscht die Ursachen des ADHS und entwickelt Therapiemöglichkeiten für Betroffene. In die Behandlung wird neben dem Kind auch sein soziales Umfeld einbezogen: das Elternhaus, die Schule, der Hort. Rund 1.000 Kinder und Jugendliche sowie deren Familien haben im IZH bisher Betreuung und Förderung erhalten. Seit November 2000 therapiert das Zentrum auch ADHS-betroffene Erwachsene. Bisher nahmen 80 erwachsene ADHS-ler an diesem Training teil.

Das "Integrative Zentrum zur Förderung hyperkinetischer Kinder" im Internet: http://www.izh-chemnitz.de.

Weitere Informationen erteilt das IZH Chemnitz, Telefon 0371 53007911, E-Mail izh.chemnitz@web.de oder melanie.troeltzsch@phil.tu- chemnitz.de. Hier werden auch die Anmeldungen für die Informationsveranstaltung entgegen genommen.


  • Werbedisplay zur Online-Befragung

    TUCpanel 2026 ist gestartet!

    Vom 27. April bis zum 8. Mai 2026 haben Studierende der TU Chemnitz die Möglichkeit, ihre Studienbedingungen im Rahmen einer universitätsweiten Online-Befragung aktiv mitzugestalten …

  • BildbeschDrei Mädchen stehen in einer Reihe vor einem Experiment

    Technik erleben: Girls’Day 2026 an der TU Chemnitz

    Großes Interesse an MINT-Angeboten – Schülerinnen sammelten beim diesjährigen Girls´Day praxisnahe Erfahrungen in Technik und Wissenschaft …

  • Porträt einer Frau

    Im Fokus: Bedroh­liche Veränderungen der politischen Kultur

    Prof. Dr. Susanne Rippl vom Arbeitsbereich Politische Soziologie der TU Chemnitz ist Co-Autorin eines Buches, das aufzeigt, wie rechte Narrative die Demokratie unterwandern …

  • Porträt eines Mannes

    Schichtungen im Moment des Hörens

    Konzertsymposium „Schichtungen: Chemnitz, Berlin, Wien. In memoriam Peter Ablinger“ bringt vom 21. bis zum 22. Mai 2026 internationale Komponisten und Interpreten, Installationen, Konzeptkunst und wissenschaftliche Perspektiven an die TU Chemnitz und in die Kunstsammlungen Chemnitz …