Springe zum Hauptinhalt
Pressestelle und Crossmedia-Redaktion
Pressemitteilungen
Pressestelle und Crossmedia-Redaktion 

Pressemitteilung vom 28.08.2008

Wahlautomat.com: Virtueller Urnengang soll Transparenz vermitteln

Virtueller Urnengang soll Transparenz vermitteln
Chemnitzer Studenten simulieren politische Wahlen - "Wahlautomat.com" bietet Überblick über Kandidaten und Parteien

Norman Giolbas und Robert Völker, Studenten der Politikwissenschaft an der TU Chemnitz, entwickelten den so genannten Wahlautomaten. Gemeint ist die Internetplattform "www.wahlautomat.com" zur Simulation von politischen Wahlen mit Prognose. "Ziel unseres Projektes ist es, dem Wähler schon im Vorfeld die Möglichkeit zu geben, sich mit anstehenden Wahlen auseinanderzusetzen und politische Beteiligung nicht bloß auf das Ankreuzen am Wahlsonntag zu beschränken", so Giolbas. "Wir hoffen politische Beteiligung so in qualitativer und quantitativer Hinsicht fördern zu können", ergänzt Völker.

"Wahlautomat.com" - was ist das genau? Vereinfacht gesagt, ist der Wahlautomat eine sich ständig aktualisierende Umfrageseite, die es Internetnutzern erlaubt, sich über kommende Wahlen zu informieren, die Kandidaten und die Parteien kennen zu lernen und eine Stimme abzugeben. In Kreisdiagrammen werden die bisher gesammelten Ergebnisse graphisch dargestellt. Der Wahlautomat kann somit eine Prognose darüber abgeben, welche Parteien und Kandidaten die Wahl für sich entscheiden könnten. Nicht zu verwechseln ist der Wahlautomat mit dem "Wahl-O-Mat" der Bundeszentrale für politische Bildung; der Nutzer dieser Plattform kann seine eigenen Ansichten mit Positionen der Parteien vergleichen und so herausfinden, welche Partei seine Meinung am besten vertritt.

Der Chemnitzer Wahlautomat ist seit dem 1. Mai 2008 online und verzeichnete in den ersten Monaten etwa 50.000 virtuelle Besuche. Das erste Mal kam er im Vorfeld der Kommunal-, Oberbürgermeister-, Bürgermeister- und Landratswahlen in Sachsen zum Einsatz. "Eine große Frequenz gab es bei den Oberbürgermeisterwahlen in Borna, Markkleeberg und zur Landratswahl im Leipziger Land", berichtet Völker. Gegenwärtig wird die am 28. September 2008 in Bayern stattfindende Landtagswahl simuliert. An der Programmierung des Wahlautomaten für Bayern war auch Alexander Krabbes maßgeblich beteiligt.

Wissenschaftliche Unterstützung erfahren die Initiatoren von Dr. Florian Hartleb, Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Professur Politische Systeme, Politische Institutionen an der TU Chemnitz, der diese Studie als "sinnvolle Ergänzung zum üblichen Seminarangebot im Fachgebiet Politikwissenschaft" betrachtet.

Weitere Auskünfte erteilen Robert Völker und Norman Giolbas, E-Mail mail@wahlautomat.com, sowie Dr. Florian Hartleb, Telefon 0371 531- 35593, E-Mail Florian.Hartleb@phil.tu-chemnitz.de.


  • Werbedisplay zur Online-Befragung

    TUCpanel 2026 ist gestartet!

    Vom 27. April bis zum 8. Mai 2026 haben Studierende der TU Chemnitz die Möglichkeit, ihre Studienbedingungen im Rahmen einer universitätsweiten Online-Befragung aktiv mitzugestalten …

  • BildbeschDrei Mädchen stehen in einer Reihe vor einem Experiment

    Technik erleben: Girls’Day 2026 an der TU Chemnitz

    Großes Interesse an MINT-Angeboten – Schülerinnen sammelten beim diesjährigen Girls´Day praxisnahe Erfahrungen in Technik und Wissenschaft …

  • Porträt einer Frau

    Im Fokus: Bedroh­liche Veränderungen der politischen Kultur

    Prof. Dr. Susanne Rippl vom Arbeitsbereich Politische Soziologie der TU Chemnitz ist Co-Autorin eines Buches, das aufzeigt, wie rechte Narrative die Demokratie unterwandern …

  • Porträt eines Mannes

    Schichtungen im Moment des Hörens

    Konzertsymposium „Schichtungen: Chemnitz, Berlin, Wien. In memoriam Peter Ablinger“ bringt vom 21. bis zum 22. Mai 2026 internationale Komponisten und Interpreten, Installationen, Konzeptkunst und wissenschaftliche Perspektiven an die TU Chemnitz und in die Kunstsammlungen Chemnitz …