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Pressemitteilung vom 20.06.2007

TU Chemnitz ist Vorreiter in der Internettelefonie

TU Chemnitz ist Vorreiter in der Internettelefonie
Erste Bilanz beim "Future Workshop" am 22. Juni 2007: Hochmodernes Kommunikationssystem verbindet bereits 3.000 Telefonanschlüsse - Immer mehr Einrichtungen wollen vom Know-how der TU und ihrer Partner profitieren

Vor etwa einem Jahr begann an der Technischen Universität Chemnitz ein neues Telefonzeitalter. Die Universitätsangehörigen telefonieren seitdem über bestehende Datennetze des Internets, dem so genannten Voice over Internet Protocol (VoIP). Durch die Zusammenlegung von Sprach- und Datennetz werden nun alle Kommunikationsdienste wie Telefon, Voicemail, E-Mail und Fax in einer einheitlichen, benutzerfreundlichen und zukünftig kostenoptimierenden Form und einer einheitlichen Technik zusammengeführt. Insgesamt wurden an der TU Chemnitz mehr als 3.000 Telefone an das Netz angeschlossen. Rund 1,7 Millionen Euro haben Bund und Land in das Projekt investiert, das in Zusammenarbeit mit T-Systems und Cisco realisiert wurde.

"Mit den anstehenden Baumaßnahmen entschieden wir uns, für eine einheitliche und zukunftsfähige Infrastruktur für die Daten- und Sprachkommunikation. Bereits nach einem Jahr gilt unsere Universität als innovativste und größte VoIP-Uni in Deutschland mit einem reichen Erfahrungsschatz", versichert Eberhard Alles, Kanzler der TU Chemnitz. Nicht nur Hochschulen aus ganz Deutschland sondern auch andere Einrichtungen innerhalb des Öffentlichen Dienstes blicken auf unsere Universität und hinterfragen, wie wir die Umstellung der herkömmlichen Telekommunikationsanlage auf das hochmoderne und komplexe Kommunikationssystem meistern", ergänzt Alles. Diese Anlage helfe neben der Steigerung der Flexibilität außerdem, Kosten einzusparen. Der Grund: Die Kommunikationstechnik lässt sich wie ein Computernetzwerk betreiben, spezielle Telefonvermittlungstechnik ist nicht mehr nötig. Außerdem können künftig Hochschulen und weitere Einrichtungen innerhalb des VoiP-Telefonnetzwerks nahezu kostenfrei miteinander telefonieren.

Von Vorteil sind jedoch auch jede Menge Dienstleistungen, die vom Rechenzentrum der TU Chemnitz laufend programmiert und den Telefonnutzern über das Internet angeboten werden. "Häufig anstehende Konfigurationsänderungen werden mittlerweile vollautomatisch ausgeführt. So erhält beispielsweise jeder neu eingestellte Mitarbeiter der TU ohne das Eingreifen eines Administrators eine persönliche Rufnummer, einen Anrufbeantworter und den Fax-Service per Webbrowser", berichtet Prof. Dr. Wolfram Hardt, wissenschaftlicher Leiter des Universitätsrechenzentrums. Selbst der Speiseplan der Mensa kann per Telefon abgerufen werden. Besonders betont Prof. Hardt die Möglichkeit, dass nun jeder Beschäftigte der TU seinen Arbeitsplatz an jedem der vier Chemnitzer Uni-Standorte beliebig einnehmen kann: "Einfach mit der PIN an einem IP-Telefon anmelden, und schon hat der Nutzer Zugriff auf all seine persönlichen Einstellungen - vom Anrufbeantworter bis hin zum Adressbuch".

Auf einem so genannten "Future Workshop" werden am 22. Juni 2007 die Möglichkeiten der neuen VoIP-Kommunikation präsentiert. Ab 14 Uhr werden Experten des Universitätsrechenzentrums sowie der beteiligten Industriepartner (T-Systems, Cisco, Ferrari Electronic, Aurenz, Netwise und Andtek) nicht nur auf das VoIP-Projekt der TU Chemnitz eingehen sondern auch künftige Szenarien der Internettelefonie aufzeigen.

Weitere Informationen: https://www.tu-chemnitz.de/urz/voip/

Das Programm des "Future Workshops" im Internet: http://www.tu-chemnitz.de/futureworkshop

Wichtiger Hinweis für die Medien: Sie können gern am "Future Workshop" teilnehmen. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem Programm.


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