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Pressemitteilung vom 11.04.2007

5. Chemnitzer Symposium „Europa und Umwelt“ zeigt Grenzen des Wachstums auf

Herausforderung Rohstoffknappheit
Das 5. Chemnitzer Symposium "Europa und Umwelt" an der TU widmet sich der europäischen Klima- und Energiepolitik

Rohstoffe werden weltweit immer knapper. Gleichzeitig verstärken die Konflikte im Nahen Osten die Sorge hinsichtlich der Rohstoffversorgung. Auch die Öl- und Gaslieferanten in anderen Teilen der Welt senden Signale aus, die die internationalen Märkte verunsichern und das globale Wirtschaftswachstum bedrohen. "So führte der russisch-ukrainische Konflikt um Gaslieferungen das Risiko für Europa deutlich vor Augen", weiß Dr. Dirk T.G. Rübbelke, Inhaber der Juniorprofessur Europäische Wirtschaft an der TU Chemnitz. Russland wende sich zudem intensiv dem asiatischen Raum zu und schmiede neue geostrategische Allianzen. "Dies stärkt wiederum Russlands Marktmacht gegenüber seinen Rohstoffabnehmern in Europa, was die Unsicherheiten hinsichtlich der Ressourcenversorgung im Westen erhöht", so Rübbelke. Aufgrund dieser Situation und des Rohstoff-Hungers der wachsenden Weltwirtschaft steigen dabei die Weltmarktpreise der Rohstoffe immer weiter, sodass auch Europa zunehmend mit Problemen konfrontiert wird. Vor diesem Hintergrund widmet sich das Chemnitzer Symposium "Europa und Umwelt" am 7. Mai 2007 dem Thema "Grenzen des Wachstums: Konflikte um schwindende Rohstoffreserven". Das Symposium soll die Gefahren der sich verknappenden Rohstoffe für Europa aufzeigen und einen Beitrag dazu leisten, dass europäische Wirtschafts-, Sicherheits-, Energie- und Umweltpolitik nicht als isolierte Bereiche behandelt werden.

Die sich aus den dargestellten Entwicklungen ergebenden Herausforderungen für Europa werden im Rahmen des Symposiums interdisziplinär und anwendungsorientiert behandelt. Die vier Referate auf hohem wissenschaftlichem Niveau werden auch für die interessierte Öffentlichkeit verständlich sein. Dazu luden die Organisatoren, Prof. Dr. Klaus D. John, Inhaber der Professur für Wirtschaftspolitik der TU Chemnitz und Juniorprofessor Dr. Dirk T.G. Rübbelke, unter anderem einen der international renommiertesten ökologischen Ökonomen ein: Prof. em. Dr. Malte Faber von der Universität Heidelberg. Er spricht in Chemnitz zum Thema: "Umwelt: Welcher Preis?". Das Symposium wird von der Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt sowie von der Chemnitzer Wirtschaftswissenschaftlichen Gesellschaft (CWG) unterstützt. Es findet am 7. Mai 2007 von 9 bis 16.15 Uhr im Hörsaalgebäude der TU Chemnitz, Reichenhainer Str. 90, Raum N113, statt. Die Teilnahme ist kostenlos und richtet sich nicht nur an Studenten und Wissenschaftler, sondern auch an die interessierte Öffentlichkeit.

Weitere Informationen sowie das Programm des Symposium: http://www.tu-chemnitz.de/wirtschaft/ewi/symp/symp.php?id=5 oder bei Juniorprof. Dr. Dirk T.G. Rübbelke, Telefon (03 71) 531 3 4212, E-Mail d.ruebbelke@wirtschaft.tu-chemnitz.de


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