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Pressemitteilung vom 07.10.2005

AgricolaFORUM: Die offene Gesellschaft und ihre Feinde

Die offene Gesellschaft und ihre Feinde
"AgricolaFORUM" widmet sich dem Philosophen und Wissenschaftstheoretiker Karl Reimund Popper

Am 13. Oktober 2005 findet an der TU Chemnitz die nächste Veranstaltung des "AgricolaFORUMs" statt. Prof. Dr. Hubert Kiesewetter spricht ab 20 Uhr im "Alten Heizhaus", Straße der Nationen 62 (Innenhof), zum Thema "Die offene Gesellschaft und ihre Feinde - zur Philosophie Karl Poppers". Der Referent wirkte bis zu seiner Emeritierung an der Katholischen Universität Eichstätt als Professor für Wirtschafts- und Sozialgeschichte. Das AgricolaFORUM wird gemeinsam von der TU Chemnitz und der Katholischen Akademie des Bistums Dresden-Meißen durchgeführt.

Stichwort: Karl Reimund Popper

Der 1902 in Wien geborene Karl Reimund Popper zählt zu den bedeutendsten Philosophen und Wissenschaftstheoretikern des 20. Jahrhunderts. Nach seiner Emigration nach Neuseeland 1937, wo er am University College in Christchurch lehrte, übersiedelte er 1946 nach London und wirkte zunächst an der London School of Economics. 1949 erhielt er einen Ruf als Professor für Logik und Wissenschaftstheorie. Seine hervorragenden wissenschaftlichen Leistungen zu vielfältigen Problemen der Philosophie erfuhren außerordentliche Ehrungen und führten zur Mitgliedschaft in der Royal Society und anderen wissenschaftlichen Akademien. 1965 wurde er von Königin Elisabeth II. geadelt. Sir Karl R. Popper verstarb 1994 in London.

Weitere Informationen: Dr. Klaus Morawetz und Prof. Dr. Michael Schreiber, Professur Theorie ungeordneter Systeme der TU Chemnitz, Telefon (03 71) 5 31 - 31 42, und Dr. Joachim Klose, Katholische Akademie des Bistums Dresden-Meißen, Telefon (03 51) 4 84 47 40.


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