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Pressemitteilung vom 29.04.2005

Mehr Dialog in der Wissenschaft

Mehr Dialog in der Wissenschaft

Im deutschen Hochschulwesen wussten Naturwissenschaftler über lange Zeit wenig mit ihren geisteswissenschaftlichen Kollegen anzufangen. Auch umgekehrt blieb man lieber unter sich. Es bildeten sich nahezu zwei Wissenschaftswelten heraus. Doch die Zeiten ändern sich. Interdisziplinarität wird immer stärker ein Qualitätsmerkmal wissenschaftlicher Leistung. Kritische Reflexion begleitet diesen Prozess.

Im Physikalischen Kolloquium der TU Chemnitz wird am 4. Mai 2005 ab 17.15 Uhr Prof. Dr. Manfred Heinemann, Direktor des Zentrums für Zeitgeschichte von Bildung und Wissenschaft an der Universität Hannover und ehemaliges Mitglied des Kuratoriums der TU Chemnitz, die Grenzen und Interdependenzen von Natur- und Geisteswissenschaften näher beleuchten. Er spricht zum Thema "Zwei Wissenschaftskulturen? Oder Unschärfen als Gemeinsamkeit? Ein Plädoyer für die Fortsetzung des Dialogs zwischen Natur- und Geisteswissenschaft". Die Veranstaltung findet im Hörsaal N 012, Zentrales Hörsaal- und Seminargebäude, Reichenhainer Str. 90, statt. Der Eintritt ist frei.

Prof. Dr. Manfred Heinemann ist ein enger Vertrauter der Chemnitzer Universität. Bis Ende November 2004 war er Vorsitzender des Kuratoriums der TU. Das Kuratorium setzt sich aus hochrangigen Persönlichkeiten zusammen und steht der Hochschulleitung in einem durch das Sächsische Hochschulgesetz definierten Rahmen unabhängig zur Seite.

Weitere Informationen gibt Prof. Dr. Peter Häussler, Professur Physik dünner Schichten, Telefon (03 71) 531-3109 oder -3140, E- Mail haeussler@physik.tu-chemnitz.de .


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