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Pressemitteilung vom 26.04.2005

Operation ohne Schmerzen

Operation ohne Schmerzen
Vortragsreihe "Medizin im Spannungsfeld zwischen Wissenschaft und Gesellschaft" im Sommersemester wird fortgesetzt

Die gemeinsam von der TU Chemnitz und dem Klinikum Chemnitz ausgestalteten Ringvorlesung "Medizin im Spannungsfeld zwischen Wissenschaft und Gesellschaft" wird am 27. April 2005 fortgesetzt. PD Dr. med. habil. Otto Eichelbrönner, Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie im Klinikum Chemnitz spricht zum Thema "Die gezielte Vergiftung des Patienten - was passiert bei der Narkose?" Der Vortrag beginnt 17.30 Uhr und findet im Hörsaal 204, Straße der Nationen 62 (Böttcher-Bau), statt. Der Eintritt ist frei.

Dr. Otto Eichenbrönner gibt hier einige Hintergrundinformationen zu seinem Vortrag: "Das grundlegende Ziel der Allgemeinanästhesie, nämlich die Ermöglichung chirurgischer Eingriffe ohne dauerhafte Beeinträchtigung des Patienten, setzt sich aus einzelnen Komponenten zusammen, die mit verschiedenen Vorgehensweisen und Substanzen erreicht werden können. Zu diesen Komponenten gehören: Ausschaltung des Bewusstseins und Amnesie, erreichbar durch intravenöse Anästhetika und Inhalationsanästhetika; Analgesie, hervorgerufen durch wirkstarke Analgetika, den Opioiden; Ausschaltung oder Abschwächung somatischer, viszerosomatischer und autonomer physiologischer Reaktionen auf schädliche Reize, erreichbar durch hohe Konzentrationen von intravenösen Anästhetika oder Inhalationsanästhetika; sowie Muskelrelaxierung, hervorgerufen durch Muskelrelaxanzien.

Für eine Narkose des Patienten stehen die Allgemeinanästhesie, die Regionalanästhesie oder eine Lokalanästhesie zur Verfügung, abhängig von der geplanten Operation und dem Allgemeinzustand des Patienten. Für die Planung der Vorgehensweise und der Minimierung von Risiken erhebt der Anästhesist die Anamnese (Krankheitsgeschichte) des Patienten in einem Gespräch und veranlasst eventuell notwendige Untersuchungen."


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