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Pressemitteilung vom 28.01.2005

Wie man ein Redenschreiber wird

Wie man ein Redenschreiber wird
Dr. Michael Borchard schrieb Reden für Politiker wie Kohl und Vogel - am 1. Februar gewährt er einen Einblick in die Profession des Redenschreibers

Von der kurzen Begrüßungsansprache über Parlaments- bis hin zu Trauerreden: Es gibt zu viele Anlässe, zu denen sich Politiker äußern müssen, als dass sie alle Reden selbst schreiben könnten. Deshalb stehen ihnen versierte Redenschreiber zur Seite, die unsichtbar im Hintergrund agieren. Am 1. Februar 2005 wird mit Dr. Michael Borchard der ehemalige Redenschreiber Helmut Kohls und Bernhard Vogels einen Einblick in die "Profession des politischen Redenschreibers" geben. Der heutige Abteilungsleiter Politik und Beratung der Konrad-Adenauer-Stiftung spricht ab 13.45 Uhr im Hörsaal 001, Neues Hörsaal- und Seminargebäude der TU Chemnitz, Reichenhainer Str. 90. Der Eintritt ist frei.

Dr. Michael Borchard wird in seinem Vortrag erläutern, wie politische Reden entstehen und welche Pannen es zu vermeiden gilt. Er verrät auch, wie man überhaupt ein Redenschreiber wird. Dr. Borchard, geboren 1967, studierte selbst Politikwissenschaft, Neuere Geschichte und Öffentliches Recht an der Universität Bonn. Noch vor seiner Promotion wurde er 1997 Mitglied des Redenschreiberteams im Bundeskanzleramt. Ein Jahr später wechselte er als Chefredenschreiber und Leiter des Referats Reden, Textdokumentation und Fragen des Gesellschaftlichen Wandels zum damaligen Ministerpräsident Thüringens, Bernhard Vogel. Seit 2003 leitet Dr. Borchard die Abteilung Politik und Beratung der Konrad-Adenauer-Stiftung.

Weitere Informationen gibt Prof. Dr. Beate Neuss, Professorin für Internationale Politik der TU Chemnitz, unter Telefon (03 71) 531 84 04, E-Mail beate.neuss@phil.tu-chemnitz.de .

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