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Pressemitteilung vom 06.01.2005

Wie Texte Mediengrenzen überschreiten

Wie Texte Mediengrenzen überschreiten
Literatur- und Sprachwissenschaftler diskutieren an der TU Chemnitz über neue Herausforderungen an die Philologien im Medienzeitalter

Vom 3. bis 4. Februar 2005 findet an der Technischen Universität Chemnitz eine öffentliche Tagung zum Thema "Intermedialität: Herausforderungen an die Philologien im Medienzeitalter" statt. Wissenschaftler aus den Fächern Anglistische Literatur-wissen- schaft und Amerikanistik beschäftigen sich mit kulturellen "Texten", die zwischen den Medien wandern, die intermedial angeboten werden (filmisch oder mit den Mitteln des Fernsehens oder transportiert durch das Internet), die möglicher-weise sogar erst mit den Mitteln des modernen Medienzeitalters erzeugt wurden. Das vollständige Programm ist im Internet unter http://www.tu-chemnitz.de/intermedia veröffentlicht. Die Tagung führt eine Diskussion fort, die im Januar 2004 in Chemnitz erfolgreich durch ein erstes Symposium zum Grenzbereich Literatur/Medien ("Literature and the Media") angestoßen wurde.

Intermedialität bedeutet das Überschreiten von Mediengrenzen. Als kulturgeschichtliches Phänomen ist Intermedialität nicht neu: Man denke an die Entstehung der Oper um 1600 oder an die Entwicklung des Hörspiels in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts. Dabei waren und sind die technischen Fortschritte gerade bei den Medien so gut wie "an der Tagesordnung"; die sich dabei intermedial vollziehenden literarisch-künstlerischen Entwicklungen dagegen haben immer wieder für Überraschungen gesorgt. Hier reflektierend und deutend zur Stelle zu sein ist die Absicht der Chemnitzer Wissenschaftler und derjenigen Kollegen, die sie - mit Hilfe der Deutschen Forschungsgemeinschaft DFG - aus dem In- und Ausland eingeladen haben. Im Zentrum der Tagung wird wieder die Populärkultur stehen, vielfältig kontrastiert von der literarischen Hochkultur.

Man darf also gespannt sein, wie bei dieser Tagung die vielfältigen Begegnungen der literarischen Hochkultur mit Medienphänomenen der Pop-Kultur wie Eminem, Arnold Schwarzenegger, Judas Priest, The Nanny oder The Simpsons ausfallen werden. Alle Vorträge finden in englischer Sprache statt.

Weitere Informationen: Gunter Süß, Telefon (03 71) 5 31 - 42 77, E- Mail gunter.suess@phil.tu-chemnitz.de,

(Autor: Dr. Hans-Joachim Hermes)


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