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Pressemitteilung vom 02.11.2004

AgricolaFORUM: Annäherung an Gertrud Fussenegger

Annäherung an Gertrud Fussenegger
Veranstaltungsreihe "AgricolaFORUM" beschäftigt sich mit einer bekannten österreichischen Schriftstellerin

Mit einem Vortrag über die österreichische Schriftstellerin Gertrud Fusseneggers wird am 4. November 2004 das gemeinsam von der TU Chemnitz und der Katholischen Akademie des Bistums Dresden- Meißen initiierte "AgricolaFORUM" fortgeführt. Ab 20 Uhr spricht Prof. Dr. Frank-Lothar Kroll, Inhaber der Professur Europäische Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts an der TU Chemnitz, über Weg und Werk der Dichterin. Der Vortrag findet im Veranstaltungszentrum "Altes Heizhaus" der TU Chemnitz, Straße der Nationen 62 (Innenhof Böttcher-Bau), statt. Zu der Veranstaltung sind alle Interessenten herzlich eingeladen. Der Vortrag ist zugleich eine ideale Vorbereitung auf eine Lesung Gertrud Fusseneggers am 11. November 2004 um 19 Uhr an der TU Chemnitz im "Alten Heizhaus".

Zur Person: Gertrud Fussenegger

Gertrud Fussenegger, 1912 in Pilsen geboren, ist die wohl bedeutendste lebende österreichische Schriftstellerin. Ihr Lebenswerk umfasst bisher über 60 separate Buchveröffentlichungen - darunter ihre großen Romane Die Brüder von Lasawa (1948), Das Haus der dunklen Krüge (1951), Das verschüttete Antlitz (1957), Zeit des Raben, Zeit der Taube (1960), Die Pulvermühle (1968) und Bourdanins Kinder (2001).

Gertrud Fussenegger behandelt vorwiegend Themen aus der gemeinsamen "böhmischen" Vergangenheit der Deutschen und Tschechen, zeichnet im Gewand des historischen Romans die Symbiose beider Völker und deren letztendliches Scheitern im 20. Jahrhundert nach. Die von christlichen Wertebezügen und einem humanistischen Welt- und Menschenbild geprägten Bücher der Autorin gehören mittlerweile zum festen Bestandteil der deutschsprachigen Literatur der "Klassischen Moderne".

Weitere Informationen: TU Chemnitz, Prof. Dr. Friedrich Naumann, Telefon (03 71) 5 31 - 40 61, sowie Prof. Dr. Michael Schreiber und Dr. Klaus Morawetz, Telefon (03 71) 5 31 - 31 46.


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