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Pressemitteilung vom 22.10.2004

Chemnitz als Kulturhauptstadt Europas?

Chemnitz als Kulturhauptstadt Europas?
Ausstellung von Werbeplakaten zeigt studentische Visionen einer Bewerbung für das Jahr 2010

Um die Auszeichnung "Europäische Kulturhauptstadt 2010" bewerben sich derzeit zehn deutsche Städte, darunter Köln, Braunschweig, Münster, Görlitz und Halle. Bis Ende 2006 entscheidet eine europäische Jury in Brüssel, wer den Titel tragen wird. Die Stadt Chemnitz ist nicht unter den Bewerbern. Studenten der TU Chemnitz griffen jedoch die Idee auf und kreierten 23 Werbeplakate, die Chemnitz als mögliche Bewerberstadt für die Initiative "Kulturhauptstadt Europa 2010" vorstellen. Die Arbeiten sind vom 26. Oktober bis 17. Dezember 2004 in der Mensa, Reichenhainer Str. 55, zu sehen.

Die Ausstellung entstand im Rahmen eines Seminars des Studiengangs Medienkommunikation an der TU Chemnitz. Die Zielstellung lautete, die Stadt Chemnitz als Standort einer facettenreichen kulturellen Szene grafisch darzustellen. Die meisten der 50 Teilnehmer entschieden sich für Elemente der Hochkultur wie beispielsweise Schauspielhaus, Oper oder Karl-Marx-Monument. Andere wiederum wählten alternative Kulturformen wie Graffiti- Wände.

"Die Bewerber zur Kulturhauptstadt 2010 präsentieren sich von ihrer besten Seite. Sie zeigen kulturelle Aktivität und Dynamik. Sie sehen den Titel Kulturhauptstadt als ein attraktives Element des Stadtmarketings, das auch den wirtschaftlichen Standort stärken soll. Das wäre auch für Chemnitz eine überlegenswerte Initiative", umreißt Stefan Meier, Leiter des Seminars und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur Medienkommunikation der TU Chemnitz, die Konzeptidee.

Eröffnet wird die Ausstellung "Kulturhauptstadt Chemnitz 2010" am 26. Oktober 2004 um 19 Uhr in der Sachsenstube der Mensa, Reichenhainer Straße 55. Dort werden die Plakate bis 17. Dezember 2004 wochentags von 8 bis 21 Uhr zu sehen sein. Zudem werden die Teilnehmer des Seminars am Eröffnungstag einzelne Plakate näher erläutern.

Weitere Informationen gibt Stefan Meier, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur Medienkommunikation der TU Chemnitz, per Telefon unter (03 71) 531 29 16 sowie per E-Mail unter stefan.meier@phil.tu-chemnitz.de .

(Autorin: Caroline Pollmer)

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