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Pressemitteilung vom 20.09.2004

Heraeus-Ferienkurs: Neue Materialien für die Zukunft

Neue Materialien für die Zukunft
Physikbegeisterte aus ganz Deutschland lernen beim 10. Heraeus-Ferienkurs Highlights aus Chemnitzer Forschungslabors kennen

50 Physikstudenten und Doktoranden aus allen Teilen Deutschlands beschäftigen sich vom 27. September bis 8. Oktober 2004 während eines Ferienkurses an der TU Chemnitz mit neuen Werkstoffen. Dieser Kurs wird von der "Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung" gefördert. Den Chemnitzer Physikern ist es damit zum zehnten Mal in Folge gelungen, eine derartige Veranstaltung an die Universität zu holen. Das Thema des Ferienkurses "Neue Materialien für morgen und übermorgen in Experimenten und Simulationen" ist nicht nur sehr aktuell, es ist auch besonders auf die TU Chemnitz zugeschnitten. Dieses anwendungsbezogene Forschungsgebiet entspricht nämlich einem der fünf Forschungsprofile der Chemnitzer Universität.

"Deshalb zeigen wir den Studenten auch einige unserer Spezialitäten wie die superharten dünnen Schichten, die bei modernen Speichermedien von Bedeutung sind oder völlig neuartige Verbundwerkstoffe", erklärt einer der Kursleiter Prof. Dr. Michael Schreiber, Inhaber der Chemnitzer Professur Theorie ungeordneter Systeme. Außerdem beschäftigen sich die Physikstudenten mit Nano-Röhrchen. Dies sind Zylinder von nur einigen Milliardstel Meter Durchmesser, die in der Miniaturisierung der Elektronik von Bedeutung sein könnten. Das fachliche Spektrum der 14 eingeladenen Dozenten reicht aber noch weiter bis hin zu optoelektronischen Materialien, photonischen Kristallen und der Spintronic, die den Drehimpuls (Spin) der Elektronen zur Steuerung ausnutzen will und damit vielleicht einmal die Nachfolge der Elektronik antreten kann. In einem Abendvortrag werden den Studenten darüber hinaus die modernen Hochtemperatur-Supraleiter nahe gebracht.

Stichwort: Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung

Die "Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung" in Hanau ist die größte private Stiftung auf dem Gebiet der Physik. Gegründet wurde sie 1963 von Dr. Wilhelm Heinrich Heraeus und seiner Frau Else. Das kinderlose Paar besaß Anteile am Technologie-Konzern Heraeus (Umsatz 2003: 7,4 Milliarden Euro, 9.219 Mitarbeiter, Produkte: Edelmetalle, Dentalwerkstoffe, Sensoren, Quarzglas und Speziallichtquellen), die es der Stiftung vermachte. Die Erträge aus diesen Anteilen werden seither für die Förderung der Grundlagenforschung in der Physik verwendet. Eines der geförderten Projekte sind die Heraeus-Ferienkurse für Physik, die seit 1991 in den neuen Bundesländern stattfinden. Sie richten sich an Studenten höherer Semester und an Doktoranden.

Weitere Informationen: TU Chemnitz, Institut für Physik, Prof. Dr. Michael Schreiber, Telefon (03 71) 5 31 - 31 42, E-Mail: schreiber@physik.tu-chemnitz.de . Das Kurs-Programm im Internet: http://www.tu-chemnitz.de/physik/heraeus/ .


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