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Pressemitteilung vom 14.06.2004

"SonntagsUni": Wie der Strom in die Steckdose kommt

Wie der Strom in die Steckdose kommt
“SonntagsUni”: enviaM-Pressesprecher blickt hinter die Kulissen der Stromwirtschaft

Am 20. Juni 2004 steht der Chemnitzer Uni-Hörsaal förmlich unter Strom. Zur nächsten “SonntagsUni” ist Stefan Buscher, Pressesprecher der enviaM AG aus Chemnitz, zu Gast. Ab 10.30 Uhr spricht er im Hörsaal N 012, Zentrales Hörsaal- und Seminargebäude, Reichenhainer Str. 90, zum Thema “Wie der Strom in die Steckdose kommt – eine elektrisierende Geschichte”. Der Eintritt zur “SonntagsUni” kostet 2,50 Euro (ermäßigt 2 Euro, für Schüler 1 Euro).

In seinem Vortrag gibt der Referent einen Einblick in Frage- und Problemstellungen, mit der sich die Energiebranche heute und morgen auseinander zu setzen hat. Der Energiemix der Zukunft oder die Sicherheit der Stromversorgung nach den Blackouts in den USA und Europa sind nur zwei von vielen brisanten Themen, die dabei auf der energiepolitischen Tagesordnung stehen.

Hintergrund: Stromwirtschaft in Deutschland

Ohne Energie keine Mobilität in Autos und Flugzeugen, keine Wärme in Wohnzimmern und keine Produktion von Waren oder Dienstleistungen. Wollte ein Mensch mit körperlicher Arbeit eine Kilowattstunde Strom erzeugen, müsste er zehn Stunden lang dafür arbeiten. Zehn menschliche Arbeitsstunden werden heute mit mindestens 150 Euro angesetzt. Eine Kilowattstunde Strom aus der Steckdose kostet lediglich 20 Cent. Die Differenz von 149,80 Euro ist unser Wohlstand.

Die deutsche Stromwirtschaft hat in der heimischen Volkwirtschaft ihren festen Platz. Im Jahr 2002 war die Branche Arbeitgeber für 131.600 Menschen. Die Umsätze beliefen sich auf 54,1 Milliarden Euro, die Investitionen auf 4,6 Milliarden Euro. Mehr als 1.000 Unternehmen sind auf dem Strommarkt aktiv. Neben einigen großen Unternehmen gibt es eine Vielzahl von kleinen und mittleren Betrieben. In den neuen Bundesländern ist die envia Mitteldeutsche Energie AG, kurz enviaM, mit Sitz in Chemnitz der führende regionale Energiedienstleister.

Weitere Informationen gibt Katja Wagner, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Professur Erwachsenenbildung und betriebliche Weiterbildung der TU Chemnitz, unter Telefon (03 71) 531 33 48, E-Mail katja.wagner@phil.tu-chemnitz.de .

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