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Pressemitteilung vom 13.05.2004

Dialog mit einem der Väter des "Halbleiters von Chemnitz"

Dialog mit einem der Väter des "Halbleiters von Chemnitz"
Prof. Werner Lorke referiert in der Villa Körner über die Rolle von Ingenieuren in der Kunst

Am 21. Mai 2004 referiert Prof. Werner Lorke aus Frankfurt/Main ab 19 Uhr in der Chemnitzer Villa Koerner zum Thema “Die Rolle von Ingenieuren bei der Planung, Realisierung und Erhaltung technischer Kunstobjekte”. Eingeladen hat ihn die Henry van de Velde Gesellschaft Sachsen. Professor Lorke ist ein “Allrounder”, dessen kreatives Wirken sich auf verschiedenen Gebieten, mit unterschiedlichen Materialien und auf internationalem Terrain darstellt. Eigentlich Physiker, pendelt Professor Lorke zwischen Wissenschaft und Gestaltung, zwischen spröden Formen und reizvoller Ästhetik. Seine interdisziplinären Objekte haben mehr als einmal Aufsehen erregt. Dazu gehört der “Pavillion Wiederaufbau Dresdner Frauenkirche”. Acht stählerne Stützen tragen eine kinetische Gelenkstruktur aus Flugzeugaluminium. Aus einem zusammengeschobenen Ring entfaltete sich die Kuppel, deren Kontur an die charakteristische Silhouette der Frauenkirche in Dresden erinnert. Der Pavillon war auf der Weltausstellung Expo 2000 Hannover zum ersten Mal zu erleben. Professor Lorke ist auch auf anderen Gebieten aktiv. So berät er Firmen in Sachen Corporate Design, speziell was Architektur, Innenarchitektur und Einrichtungsdesign angeht.

Aber auch an der Technischen Universität Chemnitz hat Professor Lorke seine Spuren hinterlassen. Gemeint ist “Der Halbleiter von Chemnitz” - übermannshohe Figur, Maschine und Signal zugleich - zu finden im Hörsaal- und Seminargebäude der Universität, Reichenhainer Straße 90. Der "Halbleiter" soll die Studenten zum Nachdenken anregen – nähert sich ihm eine Mensch, beginnt er sich zu bewegen. Dieses Werk stellt eine Verbindung zwischen Wissenschaft, Technik und Kunst dar und veranschaulicht in einzigartiger Weise die Möglichkeiten der modernen Mikroelektronik, für die die Chemnitzer Universität über Deutschlands Grenzen hinaus bekannt ist, nimmt aber auch gleichzeitig Elemente von mechanischen Figuren aus früherer Zeit auf und weist damit auch auf die lange Tradition des Chemnitzer Maschinenbaus hin. Gibt es ein besseres Symbol für die Chemnitzer Universität? An der Schaffung dieser Skulptur des Künstlers Stephan von Huene war Professor Lorke, als Kenner und Produzent von interdisziplinären Objekten, maßgeblich beteiligt. Er übernahm den technischen Part des "Halbleiters".


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