Springe zum Hauptinhalt
Pressestelle und Crossmedia-Redaktion
Pressemitteilungen
Pressestelle und Crossmedia-Redaktion 

Pressemitteilung vom 08.01.2004

Ausstellung über jüdisches Leben in Tschechien

Ausstellung über jüdisches Leben in Tschechien
Dass das jüdische Leben in Osteuropa wieder aufblüht, zeigt eine Ausstellung der Konrad-Adenauer-Stiftung an der TU

Durch Krieg und Holocaust wurde das jüdische Leben in Mittel- und Osteuropa auf grausame Weise ausgelöscht. Heute erlebt das Judentum insbesondere im Osten Europas eine kleine Renaissance. Gemeinden entstehen wieder, Synagogen werden aufgebaut. Vom 20. Januar bis 9. Februar 2004 widmet sich an der TU Chemnitz eine Ausstellung der Konrad-Adenauer-Stiftung dem jüdischen Leben speziell in der Tschechischen Republik.

Am 20. Januar 2004 wird die Ausstellung “Jüdisches Leben in der Tschechischen Republik” um 17 Uhr im Zentralen Hörsaal- und Seminargebäude, Reichenhainer Str. 90, eröffnet. Anwesend sein werden neben Prof. Dr. Klaus-Jürgen Matthes, Rektor der TU Chemnitz, und Prof. Dr. Beate Neuss, stellvertretende Vorsitzende der Konrad-Adenauer Stiftung und Chemnitzer Politikwissenschaftlerin, auch der Generalkonsul der Tschechischen Republik, Milan Dufek. Den Einführungsvortrag zum Thema “Hoffnungen und Gefahren beim jüdischen Neuanfang in Mitteleuropa” hält der Schriftsteller und Übersetzer Peter Ambros, der zugleich zweiter Vorsitzender der jüdischen Gemeinde in Chemnitz ist.

Die Informationsausstellung widmet sich zum einen den jüdischen Gemeinden in der Tschechischen Republik, zum anderen zeigt es Fotos des tschechisch-jüdischen Fotografen Jan Parkman, in denen er das jüdische Leben in Prag porträtiert. “In Deutschland ist nur wenig über das neue und lebendige jüdische Leben in Osteuropa bekannt”, so Prof. Dr. Beate Neuss, die an der TU Chemnitz die Professur für Internationale Politik innehat. “Die Ausstellung soll zeigen, welche Rolle Deutschland heute für die in Mittel- und Osteuropa lebenden Juden spielt.”

Wichtiger Hinweis für die Medien: Zur Ausstellungs- Eröffnung mit anschließendem Empfang sind alle Vertreter der Medien am 20. Januar um 17 Uhr herzlich eingeladen. Es besteht die Möglichkeit zu Film- und Fotoaufnahmen.

Weitere Informationen gibt die Konrad-Adenauer-Stiftung, Büro Leipzig, unter Telefon (03 41) 30 54 70 oder per E-Mail kas-leipzig@kas.de .


  • Blick in einen vollbesetzten Hörsaal.

    Umfangreicher Service für Studieninteressierte

    Für einen optimalen Start ins Wintersemester 2026/2027: TU Chemnitz bietet neben dem Servicetelefon individuelle Beratungsgespräche und Informationen im Internet an – Einschreibung in zulassungsfreie Studiengänge ist noch bis zum 31. Oktober 2026 möglich …

  • Eine Frau blickt in die Kamera

    Workshop bringt Forschung und Praxis zur Sexarbeit zusammen

    Zwölfter Interdisziplinärer Workshop „Kritische Sexarbeitsforschung“ vom 13. bis 15. November 2026 in Chemnitz. Öffentliche Abendveranstaltung lädt zum Austausch zwischen Forschung und Praxis ein …

  • Ein saniertes Gebäude

    Mit KI reden – und 30 Euro für 45 Minuten verdienen

    Professur Arbeitswissenschaft und Innovationsmanagement der TU Chemnitz sucht Versuchspersonen für eine Vor-Ort-Studie zur Interaktion mit KI-gestützten Sprachassistenten …

  • Drei junge Menschen schauen in die Kamera

    TUCgraduate Day am 10. November 2026

    Internationale Forschungsaufenthalte, Netzwerke und Karrierewege sind 2026 die Schwerpunktthemen des TUCgraduate Day der TU Chemnitz – Anmeldung ab sofort möglich …