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Pressemitteilung vom 23.09.2003

TU-Studenten wechseln nach Japan und Korea

TU-Studenten wechseln nach Japan und
Korea Brückenschlag nach Ostasien – DAAD-Stipendien fördern Studentenmobilität

Die Technische Universität Chemnitz verstärkt die Zusammenarbeit mit Japan und Südkorea. Dank der Unterstützung des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) wird es ab diesem Jahr einen regen studentischen Austausch zwischen Südwestsachsen und Asien geben. Bereits im Oktober beginnt für zwei Chemnitzer Studenten ein mehrmonatiger Aufenthalt an der Universität Nagoya in Japan, während eine Studentin von dort an die TU wechselt. Für weitere Studenten der Chemnitzer Uni könnte die Reise im Oktober in die südkoreanische Stadt Daegu gehen; in diesem Jahr hat jedoch nur einer die Voraussetzungen erfüllt. Von der dortigen Keimyung- Universität werden Studenten im Laufe des Jahres 2004 an der TU Chemnitz erwartet.

Die Anliegen des Austauschprogramms sind, die Mobilität von Studenten und Graduierten zu fördern und Forschungsprojekte über Landesgrenzen hinweg zu stimulieren. So erwartet die Chemnitzer Studentinnen Anja Wenzel und Nina Andreeva ab Oktober im japanischen Nagoya ein viermonatiges Fachpraktikum, in dem sie beispielsweise Verbundwerkstoffe in Hightech-Laboratorien an hochauflösenden Elektronenmikroskopen untersuchen sollen. Im Gegenzug wird die japanische Gaststudentin Yoko Sakurai sich drei Monate lang am Institut für Physik der TU Chemnitz mit der Analyse von Mikrostrukturen beschäftigen können.

Für den Chemnitzer Studenten Steve Pittner, der im Oktober nach Südkorea starten wird, wartet in Daegu ein rund viermonatiger Aufenthalt am Center for Automotive Parts Technology, in dem er Prüfverfahren für Kohlenstoff-Faserverbundwerkstoffe erproben wird. Dank des Stipendiums im Rahmen des DAAD-Programmes Hochschulpartnerschaft Ost Asien (HOST) stehen den Studenten jeweils bis zu 925 Euro monatlich zur Verfügung.

Die Zusammenarbeit zwischen der TU Chemnitz und den Universitäten in Nagoya und Daegu ist nicht neu. Seit bereits zehn Jahren stehen Chemnitzer Wissenschaftler mit japanischen Kollegen der Universität Nagoya im engen Austausch, und im Jahr 2000 unterzeichneten beide Unis einen Kooperationsvertrag. Zudem gehört die TU Chemnitz dem weltweiten Netzwerk “Academic Consortium 21” (AC21) an, das von der Universität Nagoya gegründet wurde und bislang 24 Hochschulen aller Kontinente miteinander verbindet. Mit der Keimyung-Universität in Südkorea schloss die TU Chemnitz im vergangenen Jahr ebenfalls einen Kooperationsvertrag ab.

Federführend bei der trinationalen Zusammenarbeit waren und sind Prof. Dr. Bernhard Wielage, der an der TU Chemnitz die Professur für Verbundwerkstoffe leitet, sowie Prof. Dr. K. Kuroda aus Japan und Prof. Dr. G. H. Choi aus Südkorea.

Weitere Informationen gibt Prof. Dr. Berhard Wielage, Professor für Verbundwerkstoffe der TU Chemnitz, unter Telefon 03 71 / 531-61 71 oder per E-Mail bernhard.wielage@wsk.tu-chemnitz.de .

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