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Pressemitteilung vom 05.09.2003

Was nach der Flut wirklich zählt

Was nach der Flut wirklich zählt
Informationsveranstaltung für die Flutopfer der Zwönitz

Im August 2002 brachte die Jahrhundertflut viele Sachsen um ihre Existenz. Auch in den Chemnitzer Ortsteilen Erfenschlag und Einsiedel richteten die Wassermassen der Zwönitz starke Schäden an. Um den betroffenen Haushalten unter die Arme zu greifen und Hilfsangebote besser zu koordinieren, wurde hier die “AG Hochwasser” durch den Bürgerverein Chemnitz-Erfenschlag e. V. ins Leben gerufen, an der sich auch die Gemeinden Burkhardtsdorf und Dittersdorf beteiligt haben.

Bis heute hat sich die “AG Hochwasser” zu einem Netzwerk entwickelt, in dem Bürger, Politiker und Hilfsorganisationen ehrenamtlich aktiv sind. Im Rahmen dieser Initiative findet am 13. September 2003 im Gymnasium Einsiedel, Niederwaldstr. 11, eine Informationsveranstaltung statt, die von der Professur für Erwachsenenbildung und betriebliche Weiterbildung der TU Chemnitz unterstützt wird. Eingeladen sind rund 300 betroffene Haushalte im Einzugsgebiet der Zwönitz, die zum Teil noch heute auf die Regulierung ihrer Schäden warten.

“Ziel ist es, die Menschen, die unter den Folgen der Flut leiden, umfassend über ihre Lage und über mögliche Auswege zu informieren”, so Prof. Roland Schöne, Inhaber der TU-Professur für Erwachsenenbildung und betriebliche Weiterbildung. “Wir werden versuchen, die Fragen zu beantworten, die allen unter den Nägeln brennen”, so Prof. Schöne, der auch in seiner Funktion als wissenschaftlicher Leiter der “Bürgerakademie Südwestsachsen” präsent sein wird. Im Mittelpunkt stehen die Themen Schadensregulierung, Gebäudeinstandsetzung und Bautenschutz sowie Hochwasserbekämpfung und -prävention. In Vorträgen und einer Podiumsdiskussion werden u. a. Vertreter der Stadtverwaltung Chemnitz und des Landkreises Stollberg zu Wort kommen, ebenso der Landestalsperrenverwaltung, der Sächsischen Aufbaubank und des Sächsischen Landesamtes für Umwelt und Geologie sowie der Berufsfeuerwehr.

Weitere Informationen gibt Andreas Preis, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Professur für Erwachsenenbildung und betriebliche Weiterbildung, unter Telefon (03 71) 531 39 82 oder per E-Mail andreas.preis@phil.tu- chemnitz.de .


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