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Pressemitteilung vom 29.08.2003

Unternehmen entdecken ihre Geschichte

Unternehmen entdecken ihre Geschichte
Historiker referieren in Chemnitz über Unternehmer- und Unternehmensgeschichte

Vom 25. bis 27. September 2003 findet an der Technischen Universität Chemnitz das 4. Unternehmensgeschichtliche Kolloquium statt. 20 Historiker aus Deutschland und Frankreich stellen in ihren Vorträgen neue Ansätze und Entwicklungen der historischen Unternehmensforschung vor. Ihr Fokus ist dabei insbesondere auf Sachsen und Deutschland im 19. und 20. Jahrhundert gerichtet. Laut Tagungsleiter Prof. Dr. Rudolf Boch ist in den letzten 15 Jahren das Interesse vieler Unternehmen an einer wissenschaftlichen Aufbereitung ihrer Geschichte gewachsen. "Universitäre Forschung und Firmengeschichtsschreibung rücken immer enger zusammen", so der Chemnitzer Experte für Wirtschafts- und Sozialgeschichte.

Während des Kolloquiums erfahren die Teilnehmer beispielsweise etwas von Industriefilmen, die bisher als Quellenmaterial oft vernachlässigt wurden. Das Chemnitzer Industriemuseum stellt vor, wie am neuen Standort des Museums Quellen für die Besucher wirkungsvoll aufbereitet werden. Die Tagungsteilnehmer erfahren aber auch Neues über Wirtschaftsclubs in Deutschlands, über die historische Dimension interkultureller Kompetenz in Unternehmen am Beispiel von Siemens und BMW sowie über Crimmitschauer Familienunternehmen während des großen Textilarbeiterstreiks von 1903/04. Aber auch die Geschichte von Chemnitzer Unternehmen wird beleuchtet, etwa der Führungsstreit in der Auto Union AG Chemnitz in der Zeit von 1931 bis 1935.

Veranstalter des Kolloquiums sind das Sächsische Wirtschaftsarchiv Leipzig, die sächsischen Industrie- und Handelskammern und die Professur Wirtschafts- und Sozialgeschichte der TU Chemnitz.

Weitere Informationen zum vollständigen Programm des Kolloquiums erteilt Prof. Dr. Rudolf Boch, Professur Wirtschafts- und Sozialgeschichte, Telefon (03 71) 5 31 - 39 21, E-Mail rudolf.boch@phil.tu-chemnitz.de


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