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Pressemitteilung vom 14.07.2003

When Afrika meets Chemnitz

When Afrika meets Chemnitz

Die Erforschung der englischen Sprache verbindet Chemnitz mit Kenia und Kamerun

Für Serah Mwangi ist Chemnitz zu einer zweiten Heimat geworden. In den letzten drei Jahren hat die Nachwuchswissenschaftlerin der Moi Universität aus Kenia an der Professur für Englische Sprachwissenschaft der TU Chemnitz an ihrer Doktorarbeit gearbeitet und nun erfolgreich abgeschlossen. Für ihre Dissertation, in der sie die Besonderheiten der englischen Sprache in Kenia analysierte, erhielt Serah Mwangi das Prädikat “magna cum laude”. Über diesen Erfolg gefreut hat sich auch ihr Landsmann Prof. Kembo Sure. Der Anglistik-Professor von der Moi Universität war einer der drei Gutachter dieser Arbeit und ist derzeit ebenfalls für drei Monate an der Chemnitzer Uni zu Gast. Hier tauscht er sich mit seinem deutschen Kollegen Prof. Dr. Josef Schmied, Inhaber der TU-Professur für Englische Sprachwissenschaft, über das gemeinsame Forschungsgebiet aus. Beide spüren sie dem ostafrikanischen Englisch nach, analysieren kulturspezifische Ausdrücke und stellen Vergleiche mit West- und Südafrika an. Bei diesem Vorhaben können sie auf eine umfangreiche Datensammlung zum Englischen in Kenia und Tansania zurückgreifen, die in den letzten zehn Jahren in Chemnitz angelegt wurde und Bestandteil des “Corpus of International English” ist, an deren Erstellung rund 40 Wissenschaftler aus aller Welt beteiligt sind. Während Serah Mwangi bereits auf gepackten Koffern sitzt und in den nächsten Wochen nach Kenia zurückkehren wird, hat die Doktorandin Balbina Ebong aus Kamerun ihre Reisetasche gerade erst ausgepackt. An der Chemnitzer Professur für Englische Sprachwissenschaft analysiert die Westafrikanerin vorerst für ein Jahr, wie traditionelle afrikanische Lehrmethoden stärker in den Englischunterricht an Schulen einbezogen werden können. Sowohl Serah Mwangi als auch Balbina Ebong und Prof. Kembo Sure werden bei ihrem Forschungs-Aufenthalt in Deutschland finanziell unterstützt durch den Deutschen Akademischen Austauschdienst. “Dank dieser DAAD- Stipendien ist es uns möglich, überaus eng mit den Kollegen aus Afrika zusammenzuarbeiten”, freut sich Prof. Dr. Josef Schmied.

Einladung zum Fototermin: Am 15. Juli 2003 besteht um 14 Uhr im Zimmer 202, Reichenhainer Str. 39, für die Vertreter der Medien die Möglichkeit zu Film- und Fotoaufnahmen und zu kurzen Interviews. Es werden anwesend sein: Serah Mwangi und Prof. Kembo Sure aus Kenia, Balbina Ebong aus Kamerun und Prof. Josef Schmied aus Chemnitz.

Weitere Informationen gibt Prof. Dr. Josef Schmied, Professor für Englische Sprachwissenschaft der TU Chemnitz, unter Telefon (03 71) 531 42 26 oder per E-Mail josef.schmied@phil.tu-chemnitz.de .


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