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Pressemitteilung vom 20.06.2003

Wie das Gehirn lernt

Wie das Gehirn lernt
Vortrag verdeutlicht Zusammenhänge zwischen moderner Physik und Medizin

Neuronale Netze und nichtlineare Effekte – so lauten aktuelle Forschungsgebiete sowohl der modernen Physik als auch der Medizin, insbesondere in der Gehirnforschung. Die enge Verbindung zwischen Physik und Medizin in der Psychiatrie ist Thema eines Vortrages am 25. Juni 2003 im Hörsaal N 013, Hörsaalgebäude der TU Chemnitz, Reichenhainer Str. 70. Im Rahmen eines physikalischen Kolloquiums spricht ab 17 Uhr Prof. Dr. Manfred Spitzer vom Universitätsklinikum Ulm über “Wie lernt das Gehirn – neuronale Netzwerke und Gehirnfunktionen”. Der kostenfreie Vortrag gibt einen Überblick über den aktuellen Stand der Gehirnforschung aus psychiatrischer Sicht und richtet sich an alle naturwissenschaftlich Interessierten, die mehr darüber wissen wollen, was sich im menschlichen Kopf so alles abspielt.

Zum Hintergrund: Neurobiologische Untersuchungen zu Lernprozessen haben in den vergangenen Jahren bahnbrechende Ergebnisse hervorgebracht. Man weiß heute um eine ganze Reihe von Prinzipien, die beim Lernen eine Rolle spielen. So herrscht Klarheit darüber, dass die Gehirnrinde in Abhängigkeit von der Lebenserfahrung Landkarten produziert, auf denen bestimmte wichtige Charakteristika der Erfahrungen abgebildet sind. Diese Landkarten ändern sich dauernd und sind erfahrungsabhängig. Unter bestimmten Bedingungen ändern sie sich rascher, unter anderen Bedingungen gar nicht oder nur sehr langsam. Diese Bedingungen gilt es zu untersuchen und auf den praktischen Alltag anzuwenden. Man versteht heute prinzipiell sehr gut, wie Motivation, Emotionen und Aufmerksamkeitsprozesse das Lernen beeinflussen. Anhand von konkreten Untersuchungen wird vorgestellt, wie Nervenzellen bzw. Nervenzellverbände lernen und welche Bedingungen dem Lernen förderlich sind.

Weitere Informationen gibt Prof. Dr. Peter Häussler, Professur Physik dünner Schichten und Veranstalter des physikalischen Kolloquiums der TU Chemnitz, unter Telefon (03 71) 531 31 40 oder per E-Mail haeussler@physik.tu- chemnitz.de .


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