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Pressemitteilung vom 16.12.2002

Wege aus der weltpolitischen Krise

Wege aus der weltpolitischen Krise
Experten diskutieren über Irak, Israel und die Sicherheitslage in Deutschland

Die Weltpolitik ist krisengeschüttelt: Im Irak vollführen Waffenkontrolleure einen Drahtseilakt, der über Krieg oder Frieden entscheidet. In Israel und in den palästinensischen Gebieten eskaliert die Lage, und der Westen sieht sich einer wachsenden terroristischen Bedrohung ausgesetzt. Auch in Deutschland macht sich Unsicherheit breit. Sind wir gefährdet? Und wo ist unser Platz im Kampf gegen den Terror?

Zum Thema “Sicherheitspolitik in einer unruhigen Welt: Neue Herausforderungen im Kontext transatlantischer Verwerfungen” findet vom 18. bis 20. Dezember 2002 ein Seminar statt, zu dem neben Wissenschaftler und Studenten auch namhafte deutsche Militär-Experten erwartet werden. Es haben ihr Kommen zugesagt: der ehemalige Generalinspekteur der Bundeswehr und Vorsitzender des Militärausschusses der NATO, General a. D. Klaus Naumann, der ehemalige beigeordnete UNO-Generalsekretär Generalmajor a. D. Manfred Eisele, der Politologe Prof. Dr. Stephan Bierling von der Universität Regensburg und Thomas Wandinger vom Institut für Politik und Internationale Studien aus München, der als Berater des Verteidigungsministeriums einer der besten Kenner neuer terroristischer Gefahren ist. Geleitet wird die mehrtägige Veranstaltung von Prof. Dr. Beate Neuss, die an der TU Chemnitz die Professur für Internationale Politik innehat.

Zum Auftakt findet am 18. Dezember 2002 im Böttcher-Bau der Chemnitzer Uni, Straße der Nationen 62, ein öffentlicher Vortrag von Generalmajor a. D. Manfred Eisele statt. Ab 19 Uhr spricht er im Raum 316 über “Krieg im Irak? Blauhelmsoldaten als Krisenmanager?”. Zu der Veranstaltung sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei. Bei den Vereinten Nationen in New York war Manfred Eisele von 1994 bis 1998 als beigeordneter Generalsekretär für die Planung und Unterstützung friedenserhaltender Maßnahmen verantwortlich.

Die weiteren Programmpunkte des von Prof. Neuss organisierten Seminars finden allerdings im engsten Kreise geladener Gäste statt. In Lichtenwalde, im Best Western Hotel am Schlosspark, erörtern die hochrangigen Referenten u. a. Strategien zur Friedenserhaltung in einer unruhigen Welt, Möglichkeiten der Gewaltprävention im Irak oder im Nahen Osten sowie mögliche Konsequenzen für die deutsche Sicherheitspolitik, die sich aus den weltpolitischen Veränderungen ergeben. Für die teilnehmenden Wissenschaftler und Studenten der TU Chemnitz besteht zudem die Möglichkeit, sich mit den Experten am Abend zu Kamin-Gesprächen zurückzuziehen.

Das Seminar, das jährlich stattfindet und den Namen “Dialog Wissenschaft und Praxis” trägt, wird unterstützt durch die Hanns Martin Schleyer Stiftung und die Ehlerding Stiftung. Im letzten Jahr diskutierte die Chemnitzer Politikwissenschaftlerin Prof. Dr. Beate Neuss mit ihren Gästen über die transatlantischen Beziehungen nach dem Terroranschlag vom 11. September.

Wichtiger Hinweis für die Medien: Zusätzlich zu der öffentlichen Veranstaltung am 18. Dezember besteht für Sie die Möglichkeit, auch am 19. und 20. Dezember an der geschlossenen Veranstaltung teilzunehmen und Hintergrundgespräche mit den Referenten zu führen. Wenden Sie sich diesbezüglich bitte an Prof. Dr. Beate Neuss.

Weitere Informationen gibt Prof. Dr. Beate Neuss, Professorin für Internationale Politik der TU Chemnitz, unter Telefon (03 71) 531 49 26 oder per E-Mail beate.neuss@phil.tu-chemnitz.de .

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