Springe zum Hauptinhalt
Pressestelle und Crossmedia-Redaktion
Pressemitteilungen
Pressestelle und Crossmedia-Redaktion 

Pressemitteilung vom 31.05.2002

Neues Graduiertenkolleg: Kleiner geht´s nicht

Kleiner geht´s nicht
In neuem Graduiertenkolleg dringen 15 Stipendiaten in die Nano-Welt vor

Graduiertenkollegs gelten an deutschen Hochschulen als Aushängeschild. Sie ermöglichen jungen Wissenschaftlern ein fachübergreifend ausgerichtetes Promotionsstudium. Am 1. Oktober 2002 startet an der TU Chemnitz erneut ein derartiges Kolleg. Dessen Sprecher Prof. Dr. Christian von Borczyskowski, Professur Optische Spektroskopie und Molekülphysik, erläutert das ehrgeizige Ziele der Nachwuchswissenschaftler aus der Physik und der Chemie: "Einzelne Atome und Moleküle sollen zu so genannten Nano-Strukturen zusammengefügt und anschließend erforscht werden. Dabei geht es unvorstellbar klein zu: Immerhin eine Milliarde Nanometer passen in nur einen einzigen Meter. Das entspricht in etwa der Größe eines Tischtennisballs im Verhältnis zur Erdkugel.

Völlig neue Prinzipien des Aufbaus von funktionsfähigen elektrischen und mechanischen Einheuten stehen laut Prof. von Borczyskowski im Mittelpunkt der Untersuchungen: "Bei der zunehmenden Miniaturisierung elektronischer Bauelemente werden wir sicher mit Hilfe unserer Forschungsergebnisse die Tür zur Nano-Welt noch weiter aufstoßen." Die Ergebnisse sollen deshalb auch international vorgestellt und diskutiert werden.

Das neue Graduiertenkolleg "Akkumulation von einzelnen Molekülen zu Nanostrukturen" wird für die nächsten drei Jahre gemeinsam von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und dem Freistaat Sachsen mit 800.000 Euro finanziert und pro Jahr 15 Stipendiaten unterstützen. "Im eingebetteten Studienprogramm stehen fachübergreifende Aspekte im Mittelpunkt, um die oft während des Promotionsstudiums anzutreffende Einseitigkeit und Spezialisierung zu überwinden", so der Sprecher des Graduiertenkollegs. Den Stipendiaten werden deshalb fachübergreifende Vorlesungen und Praktika angeboten.

Die Naturwissenschaftler an der TU Chemnitz besitzen bereits langjährige Erfahrungen mit der Ausbildung von Nachwuchswissenschaftlern. So wurde erst kürzlich nach neunjähriger Laufzeit das Graduiertenkolleg "Dünne Schichten und nichtkristalline Materialien" erfolgreich abgeschlossen.

Weitere Informationen erteilt Prof. Dr. Christian von Borczyskowski, Telefon (03 71) 5 31 - 30 35, Telefax (03 71) 5 31 - 30 60, E-Mail borczyskowski@physik.tu-chemnitz.de .

  • Blick in einen vollbesetzten Hörsaal.

    Umfangreicher Service für Studieninteressierte

    Für einen optimalen Start ins Wintersemester 2026/2027: TU Chemnitz bietet neben dem Servicetelefon individuelle Beratungsgespräche und Informationen im Internet an – Einschreibung in zulassungsfreie Studiengänge ist noch bis zum 31. Oktober 2026 möglich …

  • Eine Frau blickt in die Kamera

    Workshop bringt Forschung und Praxis zur Sexarbeit zusammen

    Zwölfter Interdisziplinärer Workshop „Kritische Sexarbeitsforschung“ vom 13. bis 15. November 2026 in Chemnitz. Öffentliche Abendveranstaltung lädt zum Austausch zwischen Forschung und Praxis ein …

  • Ein saniertes Gebäude

    Mit KI reden – und 30 Euro für 45 Minuten verdienen

    Professur Arbeitswissenschaft und Innovationsmanagement der TU Chemnitz sucht Versuchspersonen für eine Vor-Ort-Studie zur Interaktion mit KI-gestützten Sprachassistenten …

  • Drei junge Menschen schauen in die Kamera

    TUCgraduate Day am 10. November 2026

    Internationale Forschungsaufenthalte, Netzwerke und Karrierewege sind 2026 die Schwerpunktthemen des TUCgraduate Day der TU Chemnitz – Anmeldung ab sofort möglich …