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Pressemitteilung vom 12.03.2002

Männerblut an Frauenhänden

Männerblut an Frauenhänden
Chemnitzer Amerikanistin erklärt, warum es Mörderinnen in der Kunst schwer haben

Edgar Allan Poe bezeichnet die weibliche Leiche als den erhabensten Gegenstand männlichen Erzählens. Während der Frauenleiche aus ästhetischer Perspektive also immer schon ein ganz besonderer Platz eingeräumt wurde, haben es Mörderinnen mit Männerleichen ungleich schwerer: Sie gelten in der Kunst sowohl ästhetisch als auch moralisch als höchst zweifelhafte Figuren.

Anlässlich der 10. Chemnitzer Frauenwoche beleuchtet Dr. Randi Gunzenhäuser, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Chemnitzer Professur für Amerikanistik, warum Männer mordende Frauen für die Kulturwissenschaften bis heute so problematisch sind. In ihrem Vortrag, der am 14. März 2002 bereits um 10 Uhr beginnt, stellt sie dazu zahlreiche Zitate aus zeitgenössischen Romanen sowie viele Bildbeispiele aus Film und Bildender Kunst vor. Zu der Veranstaltung der Universität, die im Hörsaal N 113 des Hörsaal- und Seminargebäudes der TU, Reichenhainer Str. 70, stattfindet, sind ausdrücklich auch Männer herzlich eingeladen. Der Eintritt ist kostenfrei.

Weitere Informationen gibt Dr. Randi Gunzenhäuser, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für Amerikanistik der TU Chemnitz, unter Telefon (03 71) 5 31-42 68 oder per E-Mail unter randi.gunzenhaeuser@phil.tu-chemnitz.de

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