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Pressemitteilung vom 05.10.2001

Toller Start ins neue Semester

Toller Start ins neue Semester
Anstieg in vielen Studiengängen - Einschreibungen sind bis Ende November möglich

Vor den Zimmern der Studienberatung und des Studentensekretariats der TU Chemnitz herrscht jetzt Hochbetrieb. Grund: Die Studienanfänger schreiben sich in die 65 Studienangebote des Wintersemester 2001/2002 ein. Und in der kommenden Woche starten außerdem die Vorlesungen. "Von Tag zu Tag werden die Schlangen vor unseren Räumen länger, aber wir bemühen uns, dass niemand zu lange warten muss", verspricht der Abteilungsleiter des Studentensekretariats und der Zentralen Studienberatung, Jens-Uwe Junghanns.

Da jedoch die Immatrikulation noch bis zum 23. November 2001 möglich ist, liegen die endgültigen Zahlen über die studentischen Neuzugänge an der TU auch erst Ende November vor. Doch bereits jetzt zeichnet sich ab, dass die studentische Nachfrage nach Studienplätzen an der Chemnitzer Universität etwa der aus dem Rekordjahr 2000 entspricht. Bis heute haben sich 1.933 Studienanfänger immatrikuliert, davon 122 aus dem Ausland. Der Chemnitzer Rektor Prof. Dr. Günther Grünthal rechnet damit, dass in diesem Semester die magische Grenze von insgesamt 8.000 Studenten an der TU Chemnitz weit überschritten wird.

Bei den internationalen Bachelor- und Masterstudiengängen steht ein Neuling in der Gunst der Erstsemestler ganz oben, den es so nur in Chemnitz gibt. Für die Europa-Studien/European Studies, die ihren Schwerpunkt auf Ost- und Mitteleuropa legen, haben sich bisher auf Anhieb 68 Interessierte eingeschrieben. Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl von Diplom- und Magisterfächern, die bei den Studienanfängern besonders gefragt sind: So haben sich im Vergleich zum letzten Jahr fast doppelt soviel Erstsemestler in der Mikrotechnik/Mechatronik (61), in der Wirtschaftspädagogik (50) und im Magisterstudiengang Sportwissenschaft/Betriebswirtschaftslehre (41) immatrikuliert. Beispielsweise nehmen in der Physik, in der Chemie, in der Volkswirtschaftslehre und in der Germanistik rund ein Drittel mehr Hochschulneulinge ein Studium in Chemnitz auf.

Einige der besonders begehrten Fächer mussten in diesem Semester erstmals durch einen örtlichen Numerus clausus beschränkt werden. Beispiel Medienkommunikation: Für 80 Studienplätze trafen über 400 Bewerbungen ein. Uni-Rektor Prof. Grünthal begründet diese Zulassungsbeschränkung: "Wenn wir die Qualität der Lehre langfristig sichern wollen, dann können wir keine praxisbezogenen Seminare anbieten, die aus allen Nähten platzen. Nur so ist der persönliche Kontakt zwischen Professoren und Studierenden möglich, auf den an unserer Universität großer Wert gelegt wird."

Dieses Chemnitzer "Markenzeichen" hat sich offensichtlich auch in den alten Bundesländern herumgesprochen: Im Wintersemester 2001/2002 werden zum Beispiel mehr als doppelt so viele Niedersachsen an die TU Chemnitz kommen als im letzten Jahr. "Wir erwarten auch mehr Studienanfänger aus Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Hamburg und Hessen", freut sich der Rektor. "Ein Großteil davon ist nicht von der Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen vermittelt worden, sondern kommt ganz aus freien Stücken nach Chemnitz."


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