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Pressemitteilung vom 21.06.2001

Gute Zukunftsaussichten für den Handelsstandort Chemnitzer City

Gute Zukunftsaussichten für den Handelsstandort Chemnitzer City

Studiengruppe erwartet im Jahr 2005 Erlebniseinkauf und höhere Warenqualität

Die Chemnitzer Innenstadt nimmt seit der Eröffnung der Galerie "Roter Turm" eine positive Entwicklung. Dies geht aus der heute veröffentlichten Fallstudie der TU Chemnitz "City Marketing - eine Analyse der Chemnitzer Handelslandschaft" hervor. Bis zum Jahr 2005, so die Prognose, wird die Innenstadt ihre Attraktivität als Einkaufsstandort weiter verstärken. Der Handel in der City werde dabei auf Erlebniseinkauf, Angebote des gehobenen Bedarfs, verstärktem Service und ein Ambiente setzen, das zum Verweilen einlade.

Zwölf Studenten des Lehrstuhls für Marketing und Handelslehre befragten im Wintersemester 2000/2001 unter Anleitung von Prof. Dr. Cornelia Zanger und ihres wissenschaftlichen Mitarbeiters Dr. Gundolf Baier die Centermanager Chemnitzer Einkaufscenter (Galerie Roter Turm, Chemnitz-Center, Sachsenallee etc.) und die Geschäftsführer größerer Kaufhäuser wie Kaufhof und Konen, den City-Manager und Inhaber innerstädtischer Einzelhandelsunternehmen nach deren Einschätzungen der Innenstadtentwicklung. Als Eckdaten der Bewertung dienten die Wirtschaftslage, die demografische Entwicklung, Konsumverhaltenstrends sowie der Wettbewerb mit Einkaufscentern am Chemnitzer Stadtrand.

Die Studiengruppe setzt dabei voraus, dass der Einzelhandel in der Innenstadt die Attraktivität des Standortes durch eine noch engere Zusammenarbeit und gemeinsame Aktionen dauerhaft fördert und in der City weitere Freizeitangebote geschaffen werden, die zum Verweilen einladen. Dazu benötige die Innenstadt allerdings auch zusätzliche Parkplätze, und einen weiteren Ausbau der städtischen Verkehrsinfrastruktur bis 2005. Problematisch sei das Fehlen großer Lebensmittelanbieter als Magnetbetrieb und ein Trend weg von inhabergeführten Läden hin zu Filialisten.

Der Wettbewerb zwischen City und Stadtrand-Centern werde sich bis 2005 verringern. Die Studiengruppe geht davon aus, dass sich die Warensortimente und Funktionen von Innenstadt und Stadtrand in den kommenden Jahren unterschiedlich entwickeln werden. Dabei werde die City stärker auf höhere Qualität, Erlebniseinkauf und Service, die Center am Stadtrand stärker auf Preisorientierung und Waren des täglichen Bedarfs setzen. Das Innenstadt-Sortiment werde dabei von derzeit eher "jugendlich" zu "gemischt" für alle Altersgruppen wechseln. Denn auch das Durchschnittsalter der innerstädtischen Käuferschicht werde steigen.

Weitere Informationen erteilt Dr. Gundolf Baier von der Professur Marketing und Handelslehre der TU Chemnitz, Telefon (03 71) 5 31 - 39 74, E-Mail g.baier@wirtschaft.tu-chemnitz.de . Hier kann die Fallstudie "City-Marketing" - Eine Analyse der Chemnitzer Handelslandschaft und szenariogestützte Ableitung von Handlungsempfehlungen zur Belebung der Innenstadt" angefordert werden.


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