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Pressemitteilung vom 23.04.2001

Nachwuchs in der "Technikwissenschaftlichen Klasse"

Nachwuchs in der "Technikwissenschaftlichen Klasse"
Prof. Wolfram Dötzel ist neues Mitglied der Sächsischen Akademie der Wissenschaften

Prof. Dr. Wolfram Dötzel, Inhaber der Professur Professur für Mikrosystem- und Gerätetechnik der TU Chemnitz, ist neues Mitglied der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig. In dieser Gemeinschaft von insgesamt 192 Gelehrten wird er innerhalb der "Technikwissenschaftlichen Klasse" (28 Mitglieder) die Wissenschaft pflegen, sie durch Forschungen erweitern und vertiefen sowie wissenschaftliche Unternehmungen anregen und fördern.

Zur Person: Prof. Dr. Wolfram Dötzel wurde 1941 in Erfurt geboren. Er ist verheiratet und Vater von vier Töchtern. Er studierte an der TU Dresden Elektrotechnik/Feingerätebau und diplomierte dort 1966. Er promovierte 1971 an der TH Karl-Marx-Stadt. 1993 wurde er auf die Professur für Mikrosystem- und Gerätetechnik der TU Chemnitz berufen. Er ist seit 2000 Fachgutachter der Deutschen Forschungsgemeinschaft für das Gebiet Mikro- und Feinwerktechnik. Seit dem vergangenen Jahr ist er außerdem Dekan der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik.

Stichwort: Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig

Die Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig wurde am 1. Juli 1846 anlässlich des 200. Geburtstages von Gottfried Wilhelm Leibniz als Königlich Sächsische Gesellschaft der Wissenschaften gegründet. Seit der Konstituierung des Freistaates Sachsen im Jahr 1919 trägt die Akademie ihren heutigen Namen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Akademie im Jahr 1948 wiedereröffnet. Seitdem ist ihr Einzugsbereich für Ordentliche Mitglieder im wesentlichen auf die Länder Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt festgelegt. In der DDR-Zeit wahrte die Akademie - trotz zunehmender ideologischer Abhängigkeit von der zentralen Akademie in Berlin seit den 70er Jahren - ihre Selbständigkeit. Der Freistaat Sachsen bekennt sich in seiner Verfassung, die der Sächsische Landtag am 27. Mai 1992 annahm, in Artikel 121 "zur Trägerschaft für die Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig". Mit dem Gesetz vom 30. Mai 1994 wurde die Akademie in eine Körperschaft des öffentlichen Rechts überführt.

Die Sächsische Akademie ist gemäß ihrer Satzung eine Gemeinschaft von Gelehrten mit dem gemeinnützigen Zweck, die Wissenschaft zu pflegen, sie durch Forschungen zu erweitern und zu vertiefen, wissenschaftliche Unternehmungen anzuregen und zu fördern. Sie gliedert sich in drei gleichberechtigte Klassen: die Mathematisch-naturwissenschaftliche Klasse, die Philologisch-historische Klasse und die Technikwissenschaftliche Klasse, wobei die beiden erstgenannten bereits seit der Gründung der Akademie bestehen und die letztgenannte am 10. Mai 1996 ihre Arbeit aufnahm. Der Gelehrtengesellschaft gehören gegenwärtig 192 Mitglieder an. Weitere Informationen: http://www.saw-leipzig.de


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