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Pressemitteilung vom 11.04.2001

Drei Spitzenautoren lesen im Chemnitzer Rathaus

Drei Spitzenautoren lesen im Chemnitzer Rathaus
Eine etwas andere literarische Begegnung mit Christa Wolf, Jens Reich und Martin Walser

Den 17. April, den 23. Mai und den 14. Juni 2001 sollten sich alle literaturbegeisterten Zeitgenossen und natürlich auch die, die es werden wollen, im Kalender gut markieren. An diesen drei Tagen kommen jeweils um 19 Uhr bekannte deutsche Autoren in den Stadtverordnetensaal des Chemnitzer Rathauses und geben den Startschuss für die neue Ringvorlesung "LiteraturStadt Chemnitz" der Technischen Universität.

Am 17. April referiert Jens Reich über "Literatur im biotechnischen Zeitalter". Jens Reich, der zu den führenden Bürgerrechtlern der ehemaligen DDR zählt, arbeitet heute als Wissenschaftler am Max-Delbrück-Zentrum für Molekulare Medizin in Berlin-Buch und ist seit 1998 außerdem Professor an der Medizinischen Fakultät der Humboldt-Universität.

Die Schriftstellerin Christa Wolf stellt am 23. Mai ihre Erzählung "Selbstversuch" (1973) und andere Texte zum Wissenschaftsdiskurs. Diese utopische Erzählung der in Berlin lebenden und arbeitenden Autorin wurde übrigens 1990 auch verfilmt. Christa Wolfs literarisches Schaffen fand nicht nur in Deutschland große Anerkennung, in Österreich wurde sie beispielsweise mit dem Staatspreis für Europäische Literatur geehrt.

Mit einer Lesung und Diskussion mit Martin Walser endet am 14. Juni die Ringvorlesung "LiteraturStadt Chemnitz". Martin Walser ist seit 1957 freier Autor. Er erhielt 1998 den Friedenspreis des deutschen Buchhandels und wurde 1999 von den deutschen Buchhändlern zum "Autor des Jahres" gewählt.

Moderiert werden die drei Veranstaltungen von der Literaturwissenschaftlerin Elke Mehnert, Philosophische Fakultät der TU Chemnitz. Alle Bürger sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei.

"Die Universität möchte mit dieser Ringvorlesung zur Belebung der neuen Mitte ihrer Stadt beitragen", so TU-Rektor Prof. Dr. Günther Grünthal. Unterstützt wird die Uni dabei von der Stadt Chemnitz, dem Studentenwerk Chemnitz-Zwickau und der Gesellschaft der Freunde der TU Chemnitz.


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