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Pressemitteilung vom 15.12.2000

Wenn das Blut nur langsam durch den Körper fließt

Der interessante Vortrag

Wenn das Blut nur langsam durch den Körper fließt Neue Gefäßverfahren zur Behandlung der Arteriosklerose

Die Arteriosklerose führt über einen langsam verlaufenden Prozess der Arterienwandveränderung zur Einengung und zum Verschluss der Blutgefäßlichtung und damit zu Durchblutungsstörungen des Gehirns, des Herzmuskels, innerer Organe und der Arme und Beine mit vielfältigen Funktionsstörungen und Ausfallerscheinungen. Am auffälligsten ist die so genannte "Schaufensterkrankheit" oder das "Raucherbein" als Ausdruck einer "peripheren arteriellen Durchblutungsstörung". Solange die Entstehung und das Fortschreiten der Arteriosklerose nicht sicher verhindert werden können, bleibt das Ziel der Behandlung, die gestörte Durchblutung wieder herzustellen. Dieses Problem wird PD Dr. med. habil. Alfred Schröder vom Klinikum Chemnitz am 20. Dezember 2000 um 17.30 Uhr im Universitätsteil Straße der Nationen 62, Hörsaal 232 (Eingang Universitätsbibliothek, Bahnhofstraße 2), in seinem Vortrag aufklären.

Hierzu sind grundsätzlich zwei Verfahren möglich: Zum einen können durch eine Operation die verschlossenen Gefäßabschnitte überbrückt werden ("Bypass"). Neue Techniken der Bypassverfahren und neue Erkenntnisse über die verwendeten Gefäßersatzmaterialien aus Kunststoff werden vorgestellt. Zum anderen kann eine frei durchgängige Gefäßlichtung wieder hergestellt werden mittels offener operativer "Desobliterationsverfahren" oder über eine Punktion durch die Haut in die Arterie eingeführter Katheter und Instrumente ("interventionelle Verfahren"). Über eine Vielzahl neuerer interventioneller Kathetertechniken, die sich im wesentlichen auf die Ballonaufdehnung und innere Abstützung der Gefäßwand mittels "Stent" zurückführen lassen, wird Dr. Alfred Schröder erläutern und es können Fragen zur Diskussion gestellt werden. Alle Interessenten sind dazu eingeladen, der Eintritt ist frei.


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