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Pressemitteilung vom 28.08.2000

MOVE - hier bewegt sich was

MOVE - hier bewegt sich was
TU Chemnitz modernisiert Verwaltung - Andere Hochschulen können davon profitieren

Am 28. August 2000 startet an der Technischen Universität Chemnitz das Projekt "Moderne Verwaltung" (MOVE). Die Universität verfolgt damit gleich mehrere Ziele: Verwaltungsabläufe sollen im Interesse der Studierenden und Mitarbeiter der TU Chemnitz optimiert werden. Außerdem will die Universität neue Steuerungsinstrumente einführen, um für den immer stärker werdenden Wettbewerb zwischen den Hochschulen gerüstet zu sein. Dazu zählen die strategische Entwicklungsplanung sowie Zielvereinbarungen, ein kennzifferngestütztes Berichtssystem sowie die Kosten- und Leistungsrechnung als Voraussetzung für den Globalhaushalt. Im Rahmen von MOVE will die Universitätsverwaltung ein leistungsfähiges computergestütztes Informationssystem entwickeln, das den Mitarbeitern ihre Arbeit nicht nur erleichtert sondern Planungsprozesse vereinfacht und Entscheidungen beschleunigt.

"Aus diesem Grund nehmen wir in den kommenden Wochen unsere Geschäftsprozesse genau unter die Lupe", berichtet der Kanzler der TU Chemnitz Eberhard Alles. Unter seiner Regie werden in acht Arbeitskreisen Konzepte für eine leistungsfähigere Uni-Verwaltung erarbeitet. Zuerst soll jedoch bei allen Beteiligten das Bewusstsein geschaffen werden, dass eine Modernisierung der Verwaltung auch die Leistungsstärke der gesamten Universität positiv beeinflusst. Deshalb hat der Verwaltungschef am 28. August 2000 zu einer Startveranstaltung eingeladen, auf der das Projekt vorgestellt wird. "Wir wollen unsere Studierenden und unser Personal noch effektiver bedienen. Das bedeutet natürlich, dass wir alle Mitarbeiter - insbesondere die in der Verwaltung - für die aktive Mitarbeit am Projekt MOVE gewinnen müssen", so Alles.

Auch die anderen Hochschulen des Freistaates Sachsen sollen von den Chemnitzer Projektergebnissen profitieren. In einer externen Arbeitsgruppe können sie sich unter Federführung des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst in das Projekt einbringen. Ressourcen und Erfahrungen können so besser gebündelt und die gemeinsame Umsetzung von Informationssystemen angestrebt werden, was dem Freistaat unterm Strich viel Geld sparen kann.

Weitere Informationen erteilt der Kanzler der TU Chemnitz, Eberhard Alles, Tel. (03 71) 5 31 - 12 35.


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