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Pressemitteilung vom 03.05.2000

Was nach dem Fall der eisernen Vorhänge geschah

Was nach dem Fall der eisernen Vorhänge geschah
Wissenschaftler erforschen Identitätswandel der Bewohner in Grenzregionen

In diesem Monat startet das von der Europäischen Union geförderte Projekt "Border Identities", in dessen Mittelpunkt der Identitätswandel der Bewohner in Grenzregionen steht, zu dem es angesichts der geöffneten Grenzen zu Ost- und Südosteuropa gekommen ist. Dazu gehören die Grenzen von Deutschland zu Polen und Tschechien, die italienisch-slowenische Grenze, die Grenzen Österreichs zu Ungarn und Slowenien, aber auch die innerdeutsche Grenze. Wissenschaftler der Universitäten in Bern, Bradford, Chemnitz, Klagenfurt, Triest und Wolverhampton werden gemeinsam politische Strukturen und Instrumentarien empfehlen, um mögliche Konfliktsituationen in den betroffenen Grenzregionen zu mildern. Dies ist vor allem im Hinblick auf die bevorstehende Osterweiterung der Europäischen Union von enormer politischer Bedeutung. Das Projekt wird über drei Jahre gefördert. Allein an die Technische Universität Chemnitz fließen in dieser Zeit für die Forschungsarbeiten 600.000 Mark.

Vom 4. bis 6. Mai 2000 treffen sich an der Chemnitzer Uni 25 Wissenschaftler aus acht europäischen Ländern, um zum Start des Projektes das gemeinsame Vorgehen zu besprechen. Auf dem Programm der Auftaktveranstaltung in Chemnitz stehen unter anderem Exkursionen zu den Erhebungsorten Hirschberg und Tiefengrün an der ehemaligen innerdeutschen Grenze zwischen Thüringen und Bayern sowie nach Bärenstein und Vejprty an der deutsch-tschechischen Grenze.

Weitere Informationen erteilt Prof. Dr. Werner Holly, Professur Germanistische Sprachwissenschaft an der TU Chemnitz, Tel. (03 71) 5 31 - 49 08, E-Mail werner.holly@phil.tu-chemnitz.de .


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