Springe zum Hauptinhalt
Pressestelle und Crossmedia-Redaktion
Pressemitteilungen
Pressestelle und Crossmedia-Redaktion 

Pressemitteilung vom 19.01.2000

Das größte Experiment der modernen Wirtschaftsgeschichte

Das größte Experiment der modernen Wirtschaftsgeschichte
Tagung bilanziert zehn Jahre Finanzsystementwicklung in Mittel- und Osteuropa

Das erste Jahrzehnt des Transformationsprozesses in den Reformstaaten Mittel- und Osteuropas wurde durch eine Serie von Finanz- und Bankenkrisen geprägt, die Fortschritte auf dem Weg von der Plan- zur Marktwirtschaft entweder behinderten oder ganz zunichte machten. Vor diesem Hintergrund findet am 3. und 4. Februar 2000 im Wasserschloss Klaffenbach eine Konferenz zum Thema "Finanzsystementwicklung in Mittel- und Osteuropa - die ersten 10 Jahre" statt.

Die Konferenz, die mit einem Referat des früheren ungarischen Finanzministers und jetzigen Weltbankdirektors Lajos Bokros eröffnet wird, ist als Forum für einen Dialog zwischen Theorie und Praxis konzipiert. Vertreter aus Hochschule und Forschungsinstituten, internationalen Finanzinstitutionen, Zentral- und Geschäftsbanken sowie der Consulting-Wirtschaft versuchen, eine erste Zwischenbilanz über Fortschritte, Probleme und Rückschläge zu ziehen, die bei diesem größten Experiment der modernen Wirtschaftsgeschichte bisher zu verzeichnen waren. In den einzelnen Sitzungen werden die Themen Geldpolitik und monetäre Fundierung des Finanzsystems, Unternehmensfinanzierung und Finanzintermediation sowie die Problematik von Finanzkrisen behandelt. Podiumsdiskussionen, an denen Vertreter aus den Zentralbanken der osteuropäischen Transformationsländer sowie Repräsentanten deutscher Großbanken teilnehmen werden, bieten ausreichend Gelegenheit zum Meinungsaustausch. Dabei ist es das Ziel der Veranstaltung, nicht nur die Probleme der Vergangenheit, sondern auch mögliche Szenarien der weiteren Entwicklung des Finanzsektors in den Reformstaaten aufzuzeigen.

Organisiert und finanziert wird die Konferenz von der Commerzbank-Stiftungsgastprofessur für Monetäre Ökonomik und Finanzwirtschaft, die 1995 an der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der TU Chemnitz eingerichtet wurde.

Weitere Informationen erteilt: Prof. Dr. Adalbert Winkler, TU Chemnitz, Commerzbank-Stiftungsgastprofessur für Monetäre Ökonomik und Finanzwirtschaft, Telefon: (03 71)5 31-39 72, Fax: (03 71)5 31-39 81, E-mail: adalbert.winkler@wirtschaft.tu-chemnitz.de


  • Werbedisplay zur Online-Befragung

    TUCpanel 2026 ist gestartet!

    Vom 27. April bis zum 8. Mai 2026 haben Studierende der TU Chemnitz die Möglichkeit, ihre Studienbedingungen im Rahmen einer universitätsweiten Online-Befragung aktiv mitzugestalten …

  • BildbeschDrei Mädchen stehen in einer Reihe vor einem Experiment

    Technik erleben: Girls’Day 2026 an der TU Chemnitz

    Großes Interesse an MINT-Angeboten – Schülerinnen sammelten beim diesjährigen Girls´Day praxisnahe Erfahrungen in Technik und Wissenschaft …

  • Porträt einer Frau

    Im Fokus: Bedroh­liche Veränderungen der politischen Kultur

    Prof. Dr. Susanne Rippl vom Arbeitsbereich Politische Soziologie der TU Chemnitz ist Co-Autorin eines Buches, das aufzeigt, wie rechte Narrative die Demokratie unterwandern …

  • Porträt eines Mannes

    Schichtungen im Moment des Hörens

    Konzertsymposium „Schichtungen: Chemnitz, Berlin, Wien. In memoriam Peter Ablinger“ bringt vom 21. bis zum 22. Mai 2026 internationale Komponisten und Interpreten, Installationen, Konzeptkunst und wissenschaftliche Perspektiven an die TU Chemnitz und in die Kunstsammlungen Chemnitz …