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Pressemitteilung vom 03.06.1999

Fremdenfeindlichkeit, Jugendgewalt und Rechtsextremismus

Fremdenfeindlichkeit, Jugendgewalt und Rechtsextremismus im Visier
Soziologen und Psychologen treffen sich auf einer Doppeltagung an der TU Chemnitz

Vom 24. bis 27. Juni 1999 treffen sich im neuen Hörsaalgebäude der Chemnitzer Universität Soziologen und Psychologen aus allen deutschsprachigen Ländern mit Gästen aus Nordamerika, um auf einer Doppeltagung über Themen wie Jugendgewalt, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit zu diskutieren.

Den Startschuß gibt die Sektion Jugendsoziologie der Deutschen Gesellschaft für Soziologie am 24./25. Juni: Auf ihrer Tagung diskutieren die Teilnehmer zwei Tage lang über "Ethnozentrismus, Nationalismus, Fremdenfeindlichkeit, Gewalt: Jugendprobleme in einer sich globalisierenden Welt". Prof. Dr. Wilhelm Heitmeyer von der Universität Bielefeld hält um 14.30 Uhr am 24. Juni den Eröffnungsvortrag zum Thema: "Was ist los in den Städten? Probleme der sozialräumlichen Gewalt durch rechtsextreme Gruppen in ostdeutschen Kommunen".

Prof. Dr. Meredith Watts, einer der bekanntesten Fremdenfeindlichkeitsforscher der USA von der University of Milwaukee, hält am 25. Juni um 16.30 Uhr in deutscher Sprache einen Vortrag zum Thema 'Nordamerikanische und europäische Gewalt- und Extremismusstudien'. Dies ist gleichzeitig der Eröffnungsvortrag für die 12. Tagung Friedenspsychologie des Forums Friedenspsychologie e.V., die sich an die Soziologie-Tagung anschließt und bis zum 27. Juni dauert. Das Hauptthema dieser Tagung ist: "Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit, Jugendgewalt: Neue Brennpunkte der Friedenspsychologie". Auch diese Tagung wird von einem umfangreichen und abwechslungsreichen Tagungsprogramm begleitet: So steht eine Diskussion mit Vertretern der sächsischen Sonderkommission Rechtsextremismus (SOKOREX) im Programm. Angesichts der Tatsache, daß sich 1999 die "Wende" zum zehnten Mal jährt, wird auch auf die Friedenspsychologie in der DDR zurückgeblickt. Den wissenschaftlichen Festvortrag in englischer Sprache hält Prof. John Hagan, von der University of Toronto, Canada, der am 26. Juni um 16.15 Uhr über 'Subcultural Juvenile Delinquency' spricht. Darüber hinaus wollen die Wissenschaftler im Rahmen der Tagung auch die aktuelle Situation im Kosovo erörtern.

Weitere Informationen über die Tagungen und den Programmablauf: TU Chemnitz, Professur Sozialisationsforschung und Empirische Sozialforschung, Prof. Dr. Klaus Boehnke, Tel. 03 71/5 31-39 25, Daniel Fuß, E-Mail: daniel.fuss@phil.tu-chemnitz.de , Internet: http://www.tu-chemnitz.de/phil/soziologie/boehnke/


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