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Pressemitteilung vom 29. 4. 1999


Der interessante Vortrag

Einzelne Atome, die Kräfte der Elektrizität und Gleiten ohne Reibung
Die Chemnitzer Physiker stellen ihren neuen Hörsaal der Bevölkerung vor

Früher mußten sich angehende Chemnitzer Physiker in die Innenstadt aufmachen, wenn große Vorlesungen mit spannenden Experimenten auf dem Plan standen. Denn dort, im Unihauptgebäude, befand sich der große Physikhörsaal. Das ist zum Glück seit dem vergangenen November anders: Seitdem können auch die Physiker ihre Vorlesungen im Neuen Hörsaalgebäude auf dem Campus in der Reichenhainer Straße hören. Dort, im Raum N 012, ist ein 278 Zuhörer fassender, den vielfältigen Aufgaben angemessener, praxistauglicher Physikhörsaal entstanden. Zwei große Leinwände, auf die sich Video- und Computerbilder übertragen lassen sowie modernste Beleuchtungs- und Tontechnik gehören zur Ausstattung. Sogar an zwei Behindertenplätze hat man gedacht.

Noch freilich hat die Öffentlichkeit das Schmuckstück nicht zu sehen bekommen - wenn man einmal vom Tag der offenen Tür mit seinem Gedränge absieht. Das wird sich am Dienstag, dem 4. Mai 1999 um 16 Uhr ändern: Dann wird ein große Experimentalvorlesung für die Allgemeinheit stattfinden. Thema des Vortrags: "Neugierige Physiker - Beobachten und Messen." Ob Gymnasiast, Senior oder Hausfrau, alle sind willkommen. Natürlich auch Arbeiter und Angestellte: Die Zeit ist mit Bedacht so gewählt, daß viele Chemnitzer ihren Arbeitstag schon beendet haben.

Zur Physik gehören das Messen und das genaue Beobachten wie das Salz zur Suppe. Dr. Hans-Gottfried Hempel und der Dipl.-Phys. Wolfgang-Hartmut Lißner führen dazu spannende Versuche durch - beide sind seit Jahren als erfahrene Experimentatoren bekannt und besonders für ihre Weihnachtsvorlesungen berühmt. Sie führen unter anderem vor, wie man die Kräfte nachweist, die zwischen zwei elektrischen Ladungen herrschen und zeigen, wie man daraus ein wichtiges Naturgesetz, das Coulombsche Gesetz, ableitet. Sie zeigen, daß bei der Bewegung auf einer Luftkissenbahn keine Reibung auftritt. Und sie machen einzelne Atome mit dem Rastertunnelmikroskop sichtbar.

Mit Beobachten und Messen allein ist es freilich nicht getan: Physikalische Versuche müssen auch aufgezeichnet und ausgewertet werden. Wie man das mit Hilfe heutiger Rechner macht, führen Dr. Hempel und Dipl.-Phys. Lißner ebenfalls vor.


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