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Pressemitteilung vom 09.02.1999

Chemnitzer Sportstudium springt über mehrere Fachgrenzen

Chemnitzer Sportstudium springt über mehrere Fachgrenzen
Neu ab 1999: Sportgerätetechnik, Sportinformatik und Sportökonomie

Ab 1999 kann man an der Technischen Universität Chemnitz die neuen Kombinationsprofile Sportwissenschaft mit Sportgeraetetechnik, Betriebswirtschaftslehre (Profil: Sportökonomie) oder Informatik (Profil: Sportinformatik) studieren. Das Fachgebiet Sport entwickelte diese fachübergreifenden Studienvarianten im Rahmen des sogenannten "Chemnitzer Modells" gemeinsam mit drei Fakultäten der TU Chemnitz. Voraussetzung ist neben der allgemeinen beziehungsweise fachgebundenen Hochschulreife eine Eignungsfeststellung im Fach Sport. Die Regelstudienzeit jeder dieser drei Studienvarianten beträgt neun Semester. Das Studium ist zulassungsfrei und schließt mit dem Magister Artium ab.

Im Kombinationsprofil Sportökonomie steht das Sportmanagement im Vordergrund. Aber auch Fragen des Sportmarketings und des Sportsponsorings werden vertieft vermittelt. Ins Studium eingebettet sind Praktika bei Sportanbietern sowie in der Sportgeräteindustrie. Hier werden sportökonomische Aufgaben gelöst etwa die Finanzplanung für eine große Sportveranstaltung oder die Erarbeitung des Marketingkonzepts für ein neues Sportprodukt. Berufliche Einsatzfelder finden Absolventen nicht nur bei Sportgeräteherstellern oder Sportanbietern. Auch zahlreiche Sportverbände, Sportschulen, Bildungswerke, andere Selbstverwaltungen des Sports aber auch die Tourismusbranche bieten umfangreiche Tätigkeitsfelder.

Wer das Kombinationsprofil Sportinformatik wählt, wird sich mehr zum Experten der Computerhard- und -software auf allen Gebieten des Sports entwickeln. Die Einsatzfelder ähneln denen im Kombinationsprofil Sportökonomie. Aber auch Forschungseinrichtungen auf dem Gebiet des Sports und Einrichtungen des Freizeit- und Leistungssports sind für Sportinformatik-Absolventen sicher interessant.

Wer sich mehr für die Entwicklung, den Vertrieb und die Wartung von Sportgeräten interessiert, kann das Kombinationsprofil Sportgerätetechnik wählen. Hier wird nicht nur das Wissen rund um verschiedene Sportgeräte vermittelt. Die Absolventen sollen auch in der Lage sein, Sportstätten, Spielplätze und Freizeitanlagen zu konzipieren und gerätetechnisch auszustatten. Ebenso sollen sie Gerätesysteme für die Trainings- und Leistungsdiagnostik entwickeln können. Deshalb werden alle Praktika auch in der Sportgeräteindustrie, bei Sportanbietern, in Rehabilitationskliniken oder Gesundheitszentren durchgeführt.

Weitere Informationen erteilt die Zentrale Studienberatung der TU Chemnitz, Straße der Nationen 62, Zimmer 046, 09111 Chemnitz, Tel. 0371/531-1840, Fax 0371/531-1809.


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