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Pressemitteilung vom 04.01.1999

Nicht nur mit Gummibärchen und Robotern auf dem Campus

Nicht nur mit Gummibärchen und Robotern auf dem Campus
TU Chemnitz erwartet am 14. Januar 1999 über 3.000 Gymnasiasten aus ganz Deutschland

Nicht nur Sachsens Gymnasiasten sollten sich den 14. Januar 1999 ganz dick im Kalender anstreichen. Dann öffnen sich an der TU Chemnitz wieder alle Türen. Und dieser Tag ist zudem ein ganz besonderer. Parallel findet nämlich die Veranstaltung "Think Ing." statt. Die sächsische Staatsregierung will damit zum Nachdenken über den Ingenieurberuf anregen, denn die Hilferufe der Industrie nach Absolventen werden immer lauter. Unternehmensverbände werben an diesem Tag gemeinsam mit zahlreichen Firmen und Hochschulen für ingenieur- und naturwissenschaftliche Studiengänge. Seitens der Industrie geben 17 Firmen wie die Siemens AG München, die Robert Bosch GmbH Reutlingen, die Sachsenring Automobiltechnik AG Zwickau, die Niles-Simmons Industrieanlagen GmbH Chemnitz und die MuZ-Engineering GmbH Zschopau Infos zu Einsatzmöglichkeiten für Absolventen sowie für Praktika während des Studiums.

Mehr als 60 Veranstaltungen stehen im Programm, darunter auch Vorträge zu zahlreichen Studienmöglichkeiten. Dabei reicht die Spanne von Anglistik über Elektrotechnik und Informationstechnik sowie dem Maschinenbau, die Mikrotechnik/Mechatronik bis zur Wirtschaftspädagogik. Auch Themen wie "Frauen in der Technik", "Wie werde ich Unternehmer?" oder "Chancen für Ingenieure" werden behandelt. Ein Höhepunkte ist die Videokonferenz der Mikroelektroniker in die USA: Gymnasiasten können sich mit Absolventen und Studenten der Chemnitzer Uni über deren Erfahrungen im Ausland unterhalten. Auch die Fakultäten warten mit Höhepunkten auf: So gehen die Chemiker der Frage nach, was die Gummibärchen im Reagenzglas machen, die Mathematiker zeigen einen der leistungsfähigsten Parallelrechner in den neuen Bundesländern, im Maschinenbau wird zwischen Multimedia und Maschinenbau gesurft und die Elektrotechniker und Informationstechniker referieren über die "Kommunikationsgesellschaft der Zukunft - größere Mobilität durch Mikroelektronik". Die Informatiker zeigen mobile Roboter in Aktion und die Wirtschaftswissenschaftler geben einen Einblick in die spieltheoretische Übung zum Ernst des Wirtschaftslebens. An der Philosophischen Fakultät kann man die Welt der Romania entdecken und sich von Rock bis Klassik einen Einblick in die Musikwissenschaft an der TU Chemnitz verschaffen. Außerdem präsentiert die Fakultät ihr "Chemnitzer Modell", in dem Geisteswissenschaften mit Ingenieur- und Naturwissenschaften gekoppelt werden können. Am Nachmittag dürfen die Schüler auch mal so richtig Vorlesungsluft schnuppern.

Für das leibliche Wohl sorgt das Studentenwerk Chemnitz-Zwickau. An dessen Infostand gibt es aber auch Auskunft zu allen sozialen Fragen, wie Wohnen und Finanzierung des Studiums durch BaföG. Weitere Informationen und Programme sind erhältlich über die Zentrale Studienberatung der TU Chemnitz, Telefon 0371/531-8888, -1840, sowie über Internet http://www.tu-chemnitz.de .


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