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Pressemitteilung vom 04.09.1998

Sonnige Zeiten für Sachsens Gebäude

Sonnige Zeiten für Sachsens Gebäude
Förderung im Projekt "Solarthermie 2000" auf Wohnungsgenossenschaften ausgedehnt

(Pressemitteilung 188/98)

Vier Jahre läuft es bereits mit Erfolg: das Forschungs- und Demonstrationsprogramm im Bereich der aktiven thermischen Nutzung der Sonnenenergie "Solarthermie 2000". Das Programm des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie (BMBF) ist bis zum Jahr 2002 ausgelegt. Sein Ziel: Weitere Entwicklung und Verbreitung der Solartechnik. Von Anfang an dabei sind auch Forscher der TU Chemnitz. Sie arbeiten mit am Teilprogramm "Solarthermische Demonstrationsanlagen in öffentlichen Gebäuden vor allem in den neuen Bundesländern". Hier geht es um die Errichtung von 100 mittelgroßen Demonstrationsanlagen an öffentlichen Gebäuden mit mindestens je 100 Quadratmeter Kollektorfläche sowie deren meßtechnischen Analyse bezüglich ihres Betriebsverhaltens und ihrer Wirtschaftlichkeit. "Um die Kosten für die solare Nutzenergie bei den Gebäuden nicht über einen Wert von 25 Pfennigen pro Kilowattstunde steigen zu lassen, ist nämlich eine sorgfältige Planung, effektive Dimensionierung und eine günstige gebäudespezifische Verbrauchsstruktur notwendig", erläutert Dr. Jens Göring von der Chemnitzer Projektgruppe "Solarthermie 2000".

Die Forscher untersuchen deshalb öffentliche Gebäude, an denen eine Solaranlage errichtet werden soll. Für 94 Gebäude im Freistaat Sachsen liegen entsprechende Anträge vor. Davon hat die Chemnitzer Projektgruppe bereits 32 Objekte begutachtet und auf Ihre Eignung hin überprüft. Zur Zeit sind sechs Solaranlagen an unterschiedlichen Standorten in Sachsen fertiggestellt, etwa das Berufliche Schulzentrum für Technik Zschopau, das städtische Altenpflegeheim "M. A. Nexö" in Leipzig und das Studentenwohnheim "Innere Schneeberger Straße" in Zwickau. Der Garagenkomplex der Stadtreinigung Dresden steht kurz vor der Inbetriebnahme. Dank dieser positiven Bilanz erhält die TU Chemnitz für die wissenschaftliche Begleitung dieser Anlagen auch weiterhin umfangreiche Mittel vom BMBF, für 1999 bis 2002 werden 800.000 Mark bereitgestellt.

Während sich bisher kommunale Wohnungsgesellschaften und Stadtwerke am Projekt "Solarthermie 2000" beteiligen konnten, dürfen nun auch Wohnungsgenossenschaften, die sich aus den ehemaligen Arbeiterwohnungsgesellschaften (AWG) gebildet haben, Anträge stellen. Informationen über die aktuellen Förderbedingungen erteilen Dr. Jens Göring und Dr. Ulrich Schirmer, Telefon 0371/531 2546, sowie Thomas Freitag, Telefon 0371/531 2342. Weitere Infos auch unter http://www.tu-chemnitz.de/mbv/SolTherm/start.htm .


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