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Pressemitteilung vom 31.07.1998

Wenn ein Traum sich immer wieder neu erfüllt

Wenn ein Traum sich immer wieder neu erfüllt
Burkhardtsdorfer Firma Schüngel sponsert des Studiums einer jungen Litauerin

Ob nun aus Kamerun, Frankreich oder Tunesien - die Studenten der Chemnitzer Uni kommen von überall her. Auch die 24jährige Litauerin Inta Basinskaite studiert hier seit zwei Semestern Germanistik. Doch auf ihrem Weg zu einem Studienbeginn an der Uni mußte sie so einige Hürden überwinden. Das sich ihr Traum vom Studieren in Chemnitz schließlich doch noch erfüllte, dafür sorgte die Firma Schüngel - Chemie Burkhardsdorf. Firmengründer Otto Schüngel und sein Sohn Karl-Heinz Schüngel, geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens, finanzieren der jungen Frau das Studium in Deutschland. Bereits zwei Semester unterstützten sie so mit je 5000 Mark. Doch das ist noch nicht alles: Auf dem Universitätsball am 20.Juni diesen Jahres sponserten die Schüngels der Litauerin auch noch das kommende Wintersemester.

Das dies alles möglich war, hat Inta Basinskaite auch noch Dr. Gert Richter, dem Vorsitzenden des Chemnitzer Geschichtsvereins, zu verdanken. Er nämlich traf bei der 50jährigen Jubiläumsfeier der Firma Schüngel auf den Juniorchef. Da beide Mitglied der Gesellschaft der Freunde der Chemnitzer Uni sind, erzählte Richter von dem Wunsch der Litauerin, in Chemnitz zu studieren. Schüngel sagte sofort zu, die junge Frau zu unterstützen, denn interkulturelle Zusammenarbeit sei dem Unternehmen sehr wichtig. Doch zu Litauen haben die Schüngels auch noch eine ganz persönliche Beziehung, denn vor 55 Jahren lernten sich dort die Eltern von Karl-Heinz Schüngel kennen. So freuten sie sich natürlich besonders, der jungen Litauerin helfen zu können.

Inta Basinskaite ist sehr glücklich, daß sie in Deutschland studieren kann. Bereits in ihrer Heimat, in Litauen, hatte sie den Magister in Germanistik gemacht. Doch die Veranstaltungen, die sie hier besuchen kann, sind auf dem neusten Stand der Forschung, und wurden so an ihrer Heimatuniversität nicht angeboten. Während der vielen Monate, die die Litauerin jetzt schon in Deutschland ist, hat sie sich ein neues Leben aufgebaut: Viele Menschen, sowohl aus Sachsen als auch aus der ganzen Welt, zählen jetzt zu ihrem Freundeskreis. Und durch Ausflüge, die das akademische Auslandsamt organisiert hatte, konnte sie sich besser mit Land und Leuten Sachsens vertaut machen.

Ihr nächstes Ziel hat sich die selbstbewußte Studentin schon gesetzt: den Magisterabschluß in Germanistik an der Chemnitzer Uni. Einen Platz für ihr späteres Leben hat sie allerdings noch nicht gefunden. "Ich weiß noch nicht genau, wo - ob an einer Universität, in der Wirtschaft, in der Schule oder im diplomatischen Dienst - ich mal arbeiten werde", erklärte die Studentin. Aber eines ist sie sich sicher: Vorteile bringt ihr das Studium in Chemnitz auf alle Fälle.

(Autorin: Ivonne Seifert, Praktikantin in der Pressestelle der TU Chemnitz)

Wichtiger Hinweis für die Medien: Zu diesem Beitrag können Sie in der Pressestelle ein Foto anfordern oder aus dem Netz laden: http://idw.tu-clausthal.de/public/zeige_bild?imgid=59 (Bildunterschrift: Karl-Heinz Schüngel, geschäftsführender Gesellschafter der Schüngel - Chemie Burkhardtsdorf (2.v.l.), erläutert Inta Basinskaite, Germanistik-Studentin aus Litauen, die Produktpalette seines Unternehmens. Mit dabei: Prof. Dr. Christian von Borczyskowski (r.), Rektor der TU Chemnitz, und Dr. Gert Richter (l.), Vorsitzender des Chemnitzer Geschichtsvereins. Foto: Steinebach )


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