Springe zum Hauptinhalt
Pressestelle und Crossmedia-Redaktion
Pressemitteilungen
Pressestelle und Crossmedia-Redaktion 

Pressemitteilung vom 24.10.1997

Vom Wohnzimmer aus ins Internet-Labor an der Uni

Chemnitzer Wissenschaftler präsentieren Infrastruktur der virtuellen Universität

Vor zwei Jahren startete an der Technischen Universität Chemnitz der erste virtuelle Studiengang Deutschlands: das Aufbaustudium ,Informations- und Kommunikationssysteme". Schnell wurde er zu einem der erfolgreichsten Studiengänge an der sächsischen High-Tech-Uni. Besonderer Vorteil: Man kann vom heimischen Sessel aus lernen und sich neben seiner beruflichen Tätigkeit weiterqualifizieren.

Damals begaben sich die Chemnitzer Wissenschaftler mit ihrem Angebot auf Neuland. Weil die Kommunikation zwischen Studenten und Betreuern ausschließlich über das Internet stattfindet, mußte man völlig neue Wege bei der Vermittlung des Wissens beschreiten. Neben den Unterlagen für die Lehre wurden ein ,virtuelles Seminar" und ein Testsystem zur Vorbereitung auf die Prüfungen entwickelt, die auf die Belange der Internet-Studenten zugeschnitten sind.

Um die Ausbildung möglichst praxisnah zu gestalten, stehen den Fernstudenten verschiedene Labors zur Verfügung, die sie von ihrem heimischen PC aus nutzen können. Dadurch wird es möglich, an modernster Technik, wie etwa der ATM-Übertragung und dem Gigabit-Ethernet, zu experimentieren. Mit diesen beiden Verfahren lassen sich riesige Datenmengen in besonders kurzer Zeit auch über große Entfernungen transportieren. Außerdem können die Studenten im Internet-Labor die Rolle eines Verwalters von Computernetzwerken lernen und erproben - Kenntnisse, die schon heute vielen einen beruflichen Aufstieg beschert haben. Denn die Auswertung von Stellenanzeigen in den Zeitungen zeigt, daß auf diesem Gebiet die Zuwächse zur Zeit am größten sind. Damit von den reichhaltigen Erfahrungen der Chemnitzer Pioniere auch andere profitieren können, führen die Wissenschaftler ,ihre" Infrastruktur für eine virtuelle Universität vom 19. bis 22. November 1997 auf der Computermesse COMTEC ´97 in Dresden vor.

Weitere Informationen: Technische Universität Chemnitz, Professur für Rechnernetze und Verteilte Systeme, Straße der Nationen 62, 09111 Chemnitz, Dipl.-Ing. André Kunth, Telefon: (03 71)5 31-13 65 oder vom 19. bis 22.11.1997 auf der COMTEC ´97 in Dresden, Halle 4, Stand H6 (Gemeinschaftsstand "Forschungsland Sachsen").

  • Werbedisplay zur Online-Befragung

    TUCpanel 2026 ist gestartet!

    Vom 27. April bis zum 8. Mai 2026 haben Studierende der TU Chemnitz die Möglichkeit, ihre Studienbedingungen im Rahmen einer universitätsweiten Online-Befragung aktiv mitzugestalten …

  • BildbeschDrei Mädchen stehen in einer Reihe vor einem Experiment

    Technik erleben: Girls’Day 2026 an der TU Chemnitz

    Großes Interesse an MINT-Angeboten – Schülerinnen sammelten beim diesjährigen Girls´Day praxisnahe Erfahrungen in Technik und Wissenschaft …

  • Porträt einer Frau

    Im Fokus: Bedroh­liche Veränderungen der politischen Kultur

    Prof. Dr. Susanne Rippl vom Arbeitsbereich Politische Soziologie der TU Chemnitz ist Co-Autorin eines Buches, das aufzeigt, wie rechte Narrative die Demokratie unterwandern …

  • Porträt eines Mannes

    Schichtungen im Moment des Hörens

    Konzertsymposium „Schichtungen: Chemnitz, Berlin, Wien. In memoriam Peter Ablinger“ bringt vom 21. bis zum 22. Mai 2026 internationale Komponisten und Interpreten, Installationen, Konzeptkunst und wissenschaftliche Perspektiven an die TU Chemnitz und in die Kunstsammlungen Chemnitz …